Hitzeschlacht in Spanien: Bridgestones traf für Jerez die richtige Reifenwahl

MotoGP 2014

— 08.05.2014

Problemfreies Rennen in Jerez: Bridgestone trotzt der Hitze

Die extrem hohen Temperaturen bereiten Reifenlieferant Bridgestone beim Rennwochenende in Jerez keine Probleme - Sogar der extraweiche Reifen kommt zum Einsatz

Der Kurs in Jerez gehört zu den Kursen, auf denen Bridgestone die meisten Erfahrungen hat. Beim vierten Rennwochenende der laufenden Saison wurde das deutlich. Obwohl es am Renntag sehr heiß war, überstanden die Pneus aus Japan die Renndistanz ohne Probleme. Die Factory-Piloten entschieden sich für die härte Hinterreifen-Option. Von den Open-Fahrern wurde sogar der extraweiche Pneu eingesetzt.

"Es stimmt, dass sich die Fahrer bei hohen Temperaturen oft für härtere Mischungen entscheiden. In Jerez war das im Rennen vor allem beim Hinterreifen nicht durchgängig der Fall", bemerkt Bridgestone-Chefingenieur Masao Azuma. "Die meisten Factory-Piloten von Ducati, Honda und Yamaha entschieden sich für die härtere Hinterradoption, doch bei den Open-Fahrern war es meist die weichere Variante - der extraweiche Hinterreifen -, der am beliebtesten war."

"Der Grund dafür ist, dass die Reifen in Jerez nicht so schnell verschleißen. Die Fahrer waren sich sicher, dass diese Reifenoption trotz der Hitze eine Renndistanz übersteht. Die schmierigen Streckenbedingungen hatten zur Folge, dass die Open-Fahrer soviel Grip auf der Flanke wollten, wie nur möglich", berichtet der Japaner. "Der extraweiche Hinterreifen war also die optimale Lösung."

In diesem Jahr kamen erstmals ausschließlich asymmetrische Hinterreifen zum Einsatz. Azuma ist mit dem Verhalten der Reifen sehr zufrieden: "Die Entscheidung, für Jerez asymmetrische Hinterreifen zu entwickeln, wurde auf Grund der jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung der Mischungen getroffen. Wir konnten dadurch Reifen liefern, die sich einfacher aufwärmen lassen und mehr Haftung für diesen Kurs bieten."

"Das Hauptziel der asymmetrischen Hinterreifen in Jerez war, die Sicherheit der Fahrer zu verbessern", betont der Bridgestone-Experte. Doch neben der dazu gewonnen Sicherheit überzeugte auch die Performance der Pneus. Die Rundenzeiten bestätigten das: "Diese neuen Reifen sorgten aber auch für eine bessere Performance. Bei kurzen Stints ermöglichten sie schnell ein gutes Tempo, was Marc zeigte, als er den Streckenrekord von 2008 brach, der damals mit Qualifying-Reifen aufgestellt wurde."

"Die neuen asymmetrischen Reifen verhielten sich auch auf die Renndistanz gut. Die Rundenzeiten lagen bei den Fahrern von der ersten bis zur letzten Runde meist in einem Fenster von einer halben Sekunde. Das zeigt, dass die Reifen konstant und berechenbar sind", schildert Azuma.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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