Andrea Dovizioso liegt momentan in der Fahrerwertung auf Position vier

MotoGP 2014

— 14.05.2014

Ducati: Le Mans liegt der Desmosedici

In den vergangenen Jahren war Ducati in Le Mans stets ein Kandidat für Podestplätze: Gelingt Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow der Sprung in die Top 3?

Das Ducati-Werksteam hat auf den Jerez-Test nach dem Rennen verzichtet und stattdessen in Mugello einen Ein-Tages-Test absolviert, um sich für das sechste Rennwochenende der Saison vorzubereiten. Doch bevor die MotoGP nach Italien reist, steht die Veranstaltung in Le Mans auf dem Plan. In Frankreich gelang es Valentino Rossi, zwei seiner drei Ducati-Podestplätze zu feiern. Und auch im Vorjahr hatte Ducati durch Andrea Dovizioso die Chance, an der Siegerehrung teilzunehmen.

"Dovi" sicherte sich im Vorjahr einen Startplatz in der ersten Reihe und führte das verregnete Rennen zwischenzeitlich an. Am Ende verpasste der Italiener das Podium nur knapp und wurde Vierter. "Im vergangenen Jahr lief es sowohl im Qualifying als auch im Rennen sehr gut", bestätigt der Ducati-Werkspilot. "Le Mans ist ein Kurs, auf dem ich näher an die Spitze heranrücken kann."

"Gute Ergebnisse sind dennoch schwierig, weil es in diesem Jahr so viele starke Fahrer gibt. Doch ich kann mich sicher gut schlagen, auch wenn das Wetter immer ein unbekannter Faktor ist", ist sich Dovizioso bewusst, der als WM-Vierter nach Frankreich reist. "Ich freue mich, nach Le Mans zu reisen, nachdem ich in Jerez Platz fünf geholt habe, was ein toller Moment für mich war."

Teamkollege Cal Crutchlow fuhr im Vorjahr mit seiner Tech-3-Yamaha zu Platz zwei - seinem besten MotoGP-Ergebnis. "Le Mans ist ein seltsamer Kurs, doch im vergangenen Jahr hatte ich ein tolles Rennen", blickt der Brite zurück. "Ich konnte aufs Podium fahren und einen zweiten Platz feiern. Man kann die Bedingungen am Renntag nie so richtig voraussagen, doch ich freue mich, die Ducati hier zu fahren."

"Nach dem Pech in den vergangenen Rennen hoffe ich, dass wir von Le Mans an gute Ergebnisse erzielen können", bemerkt der ehemalige Supersport-Weltmeister, der in der laufenden Saison nur in Katar punkten konnte. In Austin stürzte Crutchlow, verletzte sich an der Hand und musste deshalb auf Argentinien verzichten. Das Comeback in Jerez endete durch Bremsprobleme nach drei Runden. Für Le Mans ist Crutchlow aber beinahe im vollen Besitz seiner Kräfte: "Die rechte Hand schmerzt noch immer, doch ich denke, es sollte besser sein als in Jerez."

Fotoquelle: Ducati

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