Valentino Rossi möchte auch in Frankreich vor Jorge Lorenzo ins Ziel kommen

MotoGP 2014

— 14.05.2014

Yamaha überzeugt: Le Mans ein guter Kurs für die M1

Valentino Rossi möchte das Rennen in Le Mans aus der ersten Startreihe in Angriff nehmen - Jorge Lorenzo blickt auf Erfolge der Vergangenheit zurück

Die Yamaha-Werkspiloten reisen ohne Sieg nach Frankreich zum fünften Rennwochenende der Saison. Bisher war an der Dominanz von Marc Marquez und Honda nicht zu rütteln. In Le Mans möchten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo die Siegesserie des 21-Jährigen beenden. Rossi gewann bisher drei MotoGP-Rennen in Le Mans und war einmal in der 125er-Klasse erfolgreich. Lorenzo holte ebenfalls drei MotoGP-Siege und war zudem einmal bei den 250ern erfolgreich.

"Ich bin mit dem Wochenende in Jerez sehr zufrieden. Leider konnte ich Marquez nicht besiegen, aber Pedrosa und Jorge konnte ich hinter mir lassen", bemerkt Routinier Rossi, der als WM-Dritter nach Frankreich reist. Jerez hat dem Italiener Auftrieb verliehen: "Auch mit dem Test am darauffolgenden Montag war ich zufrieden. Während des Tests arbeitete ich mit dem neuen Chassis weiter. Ich mag es. Es hilft mir beim Gefühl fürs Vorderrad."

"In Le Mans werde ich nur ein Chassis zur Verfügung haben. Doch ich bin zuversichtlich, dass mir Yamaha schnellstmöglich ein zweites Chassis bereitstellen kann. Ich möchte damit weitermachen. Im Test konnte ich gute Zeiten fahren. Ich war auch auf eine Runde schnell. Ich versuche, in Le Mans aus der ersten Startreihe ins Rennen zu gehen", schildert Rossi, der momentan ziemlich zufrieden mit sich selbst ist: "Es ist ein toller Moment, weil ich schnell bin, die Arbeit in der Box gut funktioniert und ich optimistisch sein kann. Wir können ein gutes Rennen zeigen."

Teamkollege Lorenzo hat bisher nur 35 Punkte eingefahren und ist nur WM-Fünfter. "Nach dem Ergebnis beim Rennen in Jerez konnten wir die Daten beim Test am Montag analysieren und erhielten dabei wertvolle Informationen. Wir waren beim Test zufrieden und konnten herausfinden, welches Problem wir im Rennen hatten. Wir erfuhren, dass es mit dem weichen Reifen besser gelaufen wäre als mit dem harten", erklärt er. "Deswegen werden wir uns nun auf diese Mischung konzentrieren."

"Wir versuchen, mit dem weichen Reifen mehr Konstanz zu finden. Wir müssen das Motorrad verbessern und anpassen. Le Mans ist eine neue Strecke, auf der wir neue Chancen haben. Das Wetter wird eine entscheidende Rolle spielen. Normalerweise ist es frischer und etwas knifflig - wie im Vorjahr, als es regnete. Der Asphalt kann rutschig sein, doch ich bin zuversichtlich, dass wir die Bedingungen gut meistern und ein gutes Ergebnis einfahren. Ich denke nur von Rennen zu Rennen und nicht an die Meisterschaft. Ich erwartet, dass unser Renntempo besser ist. Ich gewann einige Male in Le Mans und mag den Kurs", so Lorenzo.

Teamdirektor Massimo Meregalli ist ebenfalls zuversichtlich: "Der Montagstest in Jerez verlief gut: Wir konnten ein gutes Paket schnüren und waren mit beiden Fahrern konstant. Le Mans war in der Vergangenheit ein guter Kurs für Yamaha und Jorge und Vale ebenfalls. Nach den vergangenen vier Rennen ist es schwierig, doch wir sind zuversichtlich, dass wir uns an der Spitze einen guten Kampf liefern können. In Le Mans ist es in der Regel nass. Durch das Wetter könnte es interessant werden."

Fotoquelle: FGlaenzel

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