MotoGP in Le Mans: Pre-Events

MotoGP 2014

— 16.05.2014

Marquez in Le Mans knapp vor Iannone Schnellster

Marc Marquez stellt in Le Mans die Freitagsbestzeit auf - Die Verfolger sind dem Weltmeister dicht auf den Fersen - Stefan Bradl Sechster

Weltmeister Marc Marquez stellte im zweiten Freien Training für den Grand Prix von Frankreich in Le Mans erneut die Bestzeit auf, doch es ging im Feld knapp zu. Bei perfekten äußeren Verhältnissen umrundete der Honda-Werksfahrer den 4,2 Kilometer langen Bugatti-Kurs in 1:33.452 Minuten. Damit blieb Marquez auch unter dem bestehenden Rundenrekord. Dennoch war der vierfache Saisonsieger und klare WM-Führende nicht klar überlegen, wie schon bei einigen anderen Trainings in diesem Jahr.

Vor allem Andrea Iannone (Pramac-Ducati) setzte sich mit einer schnellen Runde in Szene und kam Marquez bis auf 0,007 Sekunden nahe. In der Pause nach Jerez hatte Ducati einen Test in Mugello eingelegt. Auch dort konnte Iannone überzeugen und schaffte weitere kleine Fortschritte. Der Freitag war der Tag der Kundenteams, denn Alvaro Bautista (Gresini-Honda) folgte als Dritter. Bradley Smith, der am Vormittag von seiner Tech-3-Yamaha gestürzt war, fuhr auf den vierten Rang.

Erst auf der fünften Position folgte mit Dani Pedrosa (Honda) der nächste Werksfahrer. Dem Spanier fehlte eine knappe halbe Sekunde auf seinen Teamkollegen Marquez. Stefan Bradl (LCR-Honda) belegte dahinter den sechsten Rang. Bradl und Pedrosa unterzogen sich in der Pause seit Jerez einer Unterarmoperation. Da beide am Nachmittag über 20 Runden fuhren, schien die Fitness von außen betrachtet in Ordnung zu sein.

Das Yamaha-Werksteam war am Vormittag noch im Spitzenfeld zu finden, doch am Nachmittag konnten Jorge Lorenzo und Valentino Rossi nicht so deutlich wie die Konkurrenz zulegen. Lorenzo wurde mit sechs Zehntelsekunden Rückstand Siebter, Rossi landete mit einer Sekunde Rückstand an der zehnten Stelle. Lorenzo stand in Le Mans noch nie in er MotoGP-Klasse auf der Pole-Position und setzt an diesem Wochenende wieder auf das alte Chassis. Rossi fährt mit dem neuen Material. Der Unterschied besteht bei der Steifigkeit.

Zwischen den Yamaha-Werksfahrern reihten sich Andrea Dovizioso (Ducati) und Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) ein. Der weichere Open-Reifen hatte bei diesem Duo für eine schnelle Runde nicht gestochen. Auf Reifenseite zeichnete sich am Freitag ab, dass die Factory- und Open-Fahrer zur jeweils weicheren Mischung tendierten. Für die Factory-Fahrer ist das die Mischung soft (weiße Markierung) und für die Open-Piloten extra-soft (grüne Markierung).

Aufgrund der Streckencharakteristik des Bugatti-Circuits sind die Kurvengeschwindigkeiten niedrig. Für die Reifen stellt dieser Kurs die geringsten Belastungen des Jahres dar, weil die Temperaturen in Le Mans gewöhnlich moderat sind. Im zweiten Training kletterte die Asphalttemperatur auf 40 Grad.

Außerhalb der Top 10 landete Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha). Ducati-Werksfahrer Cal Crutchlow musste sich als 13. hinter Yonny Hernandez (Pramac-Ducati) anstellen. Ex-Weltmeister Nicky Hayden (Aspar) war auf Platz 14 der beste Open-Honda-Vertreter. Da das Ioda-Team in Le Mans nicht antreten kann, sind in Frankreich nur 22 Fahrer am Start.

Fotoquelle: Repsol Media

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