MotoGP in Le Mans: Pre-Events

MotoGP 2014

— 16.05.2014

Marquez jagt Rekorde und schreibt die Geschichte neu

Mit einem Sieg in Le Mans könnte Marc Marquez einige Motorrad-Legenden in den Geschichtsbüchern überholen - Die Trainingsbestzeit am Freitag war der Anfang

Weltmeister Marc Marquez ist auch in Le Mans der Mann, den es zu schlagen gilt. Nach vier Siegen von der Pole-Position startete der Honda-Werksfahrer auch in Frankreich mit Bestzeiten in den ersten Freien Trainings. Das Rennwochenende in Le Mans könnte ein weiteres großes Kapitel in der Geschichte der Motorrad-WM schreiben. Sollte Marquez erneut von der Pole-Position gewinnen, dann wäre er der erste Fahrer seit Mick Doohan, der fünf oder mehr Rennen in Folge vom besten Startplatz aus gewonnen hätte.

Doohan gewann in seiner überragenden Saison 1997 zehn Rennen in Serie von der Pole-Position. Sollte sich Marquez am Samstag die Pole holen, dann wäre er seit Casey Stoner der erste Fahrer, der bei sechs oder mehr Rennen in Folge den besten Startplatz erobert hätte. Stoner stand im Jahr 2008 bei sieben Rennen in Serie auf der Pole-Position.

Mit einem Sieg am Sonntag wäre Marquez im Alter von 21 Jahren und 90 Tagen der jüngste Fahrer, dem fünf Siege in Folge gelungen sind. Derzeit hält noch Mike Hailwood den Rekord aus dem Jahr 1962. Damals gewann Hailwood mit MV Agusta fünf Rennen in der 500er-Klasse. Er war damals 22 Jahre und 160 Tage alt.

Mit einem Sieg am Sonntag wäre Marquez auch der erste Fahrer seit Valentino Rossi im Jahr 2008, der fünf Rennen in Folge gewonnen hätte. Er wäre auch der erste Fahrer seit Giacomo Agostini im Jahr 1972, der die ersten fünf Saisonrennen gewonnen hätte. Marquez schreibt die Geschichtsbücher um und ist in seinem Alter vielen großen Legenden voraus.

Den Auftakt machte er mit der Trainingsbestzeit am Freitag. "Ich fühlte mich heute von Beginn an komfortabel", sagt er Spanier, der bis Ende 2016 bei Honda bleiben wird. "Wir begannen zunächst mit der Basisabstimmung von Jerez. Am Nachmittag probierten wir einige Dinge mit den Reifen aus und verfeinerten die Abstimmung."

"Abgesehen von einer schnellen Runde war unsere Pace auch sehr gut", nickt Marquez zufrieden. "Deshalb bin ich zufrieden, wie es heute generell gelaufen ist. Morgen müssen wir es aber noch besser machen, denn ich bin mir sicher, dass die anderen Fahrer einen großen Fortschritt schaffen werden." Ducati-Pilot Andrea Iannone war Marquez am Freitag auf den Fersen und nur um 0,007 Sekunden langsamer.

Fotoquelle: Repsol Media

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