Können sich die MotoGP-Fans in Mugello auf einen Zweikampf freuen?

MotoGP 2014

— 20.05.2014

Marquez: Rossi in Mugello schwer zu schlagen

Für Marc Marquez ist Valentino Rossi beim Grand Prix von Italien der große Favorit: Kann der Altmeister die Siegesserie des Weltmeisters beenden?

Honda-Werkspilot Marc Marquez fährt momentan in einer eigenen Liga. Der Spanier gewann am vergangenen Wochenende auch das fünfte Rennen der laufenden Saison und ließ sich weitere 25 Punkte gutschreiben. In der Fahrerwertung führt Marquez nun mit der Maximalpunktzahl von 125 Punkten. Erster Verfolger ist Teamkollege Dani Pedrosa, der in Frankreich erstmals in der Saison 2014 das Podium verpasste und bereits 42 Punkte Rückstand auf Marquez hat.

Yamaha-Pilot Valentino Rossi folgt in der Wertung als Dritter. 44 Punkte fehlen dem Italiener auf Marquez. Doch beim kommenden Rennwochenende in Mugello zählt der 35-Jährige zu den großen Favoriten. Mugello liegt der Yamaha M1 wie kaum eine andere Strecke im MotoGP-Kalender. Die fließenden Kurven fordern hohe Kurvengeschwindigkeiten - die Paradedisziplin der M1. Honda kann die Vorteile der RC213V auf dem Kurs in der Provinz Florenz nicht so gut umsetzen wie auf anderen Strecken.

Zudem dürfte Rossi durch die heimischen Fans zusätzlich motiviert sein. Nach dem verhängnisvollen Trainingsunfall in der Saison 2010, den schwierigen Jahren mit Ducati und dem unverschuldeten Ausfall im Vorjahr brennt der Italiener auf eine Wiedergutmachung. Ist ein Sieg möglich? "In Mugello gibt es wie bei jedem anderen Rennen 25 Punkte für den Sieg. Doch es ist eine Frage der Ehre, weil es eine meiner Lieblingsstrecken ist", bemerkt Rossi.

Der "Doktor" weiß, dass Mugello Yamaha-Land ist und erinnert an die vergangenen Jahre: "Jorge hat mit der Yamaha in den vergangenen drei Jahren gewonnen und fantastische Rennen gezeigt. Das heißt, die M1 ist in Mugello sehr konkurrenzfähig." Seriensieger Marquez wird er aber nicht unterschätzen: "Ich weiß, dass es sehr schwierig wird, Marc und Honda zu schlagen, doch wir müssen es versuchen. Marc steht deutlich an der Spitze und ich wünsche mir, ich hätte mit ihm kämpfen können, als ich 22 Jahre alt war. Er ist eine tolle Motivation und ich versuche, ihn zu besiegen."

Titelverteidiger Marquez rechnet in Mugello vor allem mit den Yamaha-Werkspiloten: "Ich erwarte, dass Valentino stark sein wird, weil es seine Heimstrecke ist. Doch auch Jorge ist jedes Jahr schnell. Es wird interessant. Ich denke, dass Valentino in Mugello wieder 22 Jahre alt sein wird. Es wird schwierig, ihn zu schlagen", grübelt der Honda-Werkspilot, der Mugello auf jedem Fall als WM-Leader verlassen wird. "Ich befinde mich gerade in einer guten Situation. Es sieht von außen einfach aus, doch wir müssen weiterarbeiten und uns steigern", fordert er.

Fotoquelle: Repsol Media

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