Andrea Dovizioso fuhr in Texas erstmals für Ducati auf das Podest

MotoGP 2014

— 22.05.2014

Dall'Igna sieht Ducati auf dem richtigen Weg

Ein Startplatz in der ersten Reihe und ein Podestplatz: Gigi Dall'Igna ist mit der Entwicklungsrichtung von Ducati zufrieden - Nächste Updates in Mugello

Mit der Ankunft von Luigi "Gigi" Dall'Igna im vergangenen Herbst herrschte Aufbruchstimmung bei Ducati. Der Italiener war für die Erfolge von Aprilia in der Superbike-WM verantwortlich und soll nun Ducati in der MotoGP wieder an die Spitze führen. Dall'Iigna betonte von Beginn an, dass es Zeit brauchen würde. Zunächst sicherte er Ducati die Vorteile der Open-Klasse. Es stehen zwölf Triebwerke pro Saison zur Verfügung und es darf Motorentwicklung betrieben werden.

Die großen Erfolge blieben bisher aus, aber Andrea Dovizioso fuhr in Le Mans in die erste Startreihe und kletterte in Texas als Dritter auf das Podest. Es war seine erste Podiumsplatzierung in Diensten des italienischen Teams. Dennoch ist der Rückstand vorhanden. Ersichtlich wurde das in Le Mans, als Dovizioso nach einem guten Start an der Spitze des Feldes lag. Im Ziel hatte er dennoch 22 Sekunden Rückstand auf Sieger Marc Marquez. Trotzdem konnten sich Dovizioso und Andrea Iannone teilweise mit starken Trainingsleistungen in Szene setzen.

Wie bewertet nun Dall'Igna die aktuelle Situation? "Ich bin sehr glücklich mit Ducati. Ich habe eine Gruppe an Leuten vorgefunden, die extrem wertvoll sind. Das Umfeld ist auch sehr positiv, obwohl wir im Moment einige Schwierigkeiten haben. Wir sind aber eine eingeschweißte Truppe, die sehr gut arbeitet und versucht, den Performance-Rückstand zu Honda und Yamaha zu verringern", wird der Italiener von 'MotoGP.com' zitiert. "Es ist nicht einfach, aber wir versuchen es."

Zwischen den Rennen in Jerez und Le Mans legte Ducati einen Test in Mugello ein, um sich für das wichtige Heimrennen vorzubereiten. Es wird in Mugello auch beim Motor und beim Chassis kleinere Neuheiten geben. "Dovizioso und Iannone probierten das vor zwei Wochen aus und es gefiel ihnen", so Dall'Igna. "Crutchlow muss noch entscheiden, ob er es im Rennen einsetzen wird. In Mugello wird es also eine kleine Änderung geben."

Dennoch dürfen die Ducati-Fans nicht erwarten, dass Dovizioso aus eigener Kraft um den Sieg mitfahren wird. "Es wird kein großer Fortschritt sein, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Beim Chassis hat Dovizioso etwas ausprobiert und es in Le Mans im Rennen eingesetzt. Das Chassis entsprach anderen Dimensionen", geht Dall'Igna ins Detail. "Dadurch konnten wir etwas ausprobieren, was im Vorjahr nicht möglich war."

Die aktuelle Saison ist für Ducati ein Testjahr, um sich für die Zukunft vorzubereiten. "Das Motorrad für 2015 hängt davon ab, was wir in diesem Jahr machen. Was wir jetzt machen, wird für das nächstjährige Motorrad sehr wichtig", betont Dall'Igna. "Wir können jetzt an den Motoren arbeiten, weshalb wir uns dafür entschieden haben. Der weichere Hinterreifen war in einigen Rennen im Qualifying ein Vorteil, aber nicht bei allen Rennen. Der zusätzliche Kraftstoff ist kein großer Vorteil, nur bis zu einem bestimmten Grad gegen einige Gegner."

Fotoquelle: Ducati

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.