Mugello: Am Ende der Geraden werden Geschwindigkeiten bis zu 350 km/h erreicht

MotoGP 2014

— 28.05.2014

Mugello kein einfacher Kurs für Reifenlieferant Bridgestone

Schnelle Kurven, harte Bremszonen, hohe Spitzengeschwindigkeiten und mehr als 50 Grad Streckentemperatur: Mugello verlangt den Reifen einiges ab

Nachdem mit Le Mans einer der einfacheren Kurse abgehakt wurde, folgt für Reifenlieferant Bridgestone mit Mugello eine deutlich größere Herausforderung. Der malerische Kurs in der Provinz Mugello gehört seit 1991 ununterbrochen zum Kalender der Motorrad-Weltmeisterschaft. Erstmals wurde 1976 in Mugello gefahren. Am Streckenverlauf änderte sich seitdem nichts, die ursprüngliche Streckenlänge von 5.245 Metern blieb erhalten.

Das Layout stellt Reifenlieferant Bridgestone vor keine einfache Aufgabe: Die schnellen Kurven verlangen viel Grip auf der Reifenflanke. Die harten Bremszonen setzten stabile Vorderreifen voraus. Zudem kann sich der Belag in Mugello auf mehr als 50 Grad erhitzen. In den Vormittags-Training können die Temperaturen aber deutlich niedriger sein. Bridgestone rüstet die Factory-Fahrer mit der mittleren und der harten Mischung aus. Die Open-Piloten erhalten den weichen und den mittleren Reifen.

"Mugello gehört zu den schnellsten Kursen im Kalender und ist auf Grund der Geschwindigkeiten aus Sicht der Reifen anspruchsvoll", bemerkt Shinji Aoki, der Motorsport-Entwicklungschef im Hause Bridgestone. "Zudem kann die Streckentemperatur auf über 50 Grad ansteigen. Wir erwarten hohe Temperaturen. Die Streckentemperatur sollte mehr als 50 Grad erreichen. Doch wir müssen auch bedenken, dass es auch kühler sein kann, vor allem in den Trainingseinheiten am Morgen."

"Der Streckenbelag ist griffig und rau. Es gibt signifikante Höhenunterschiede. Alles zusammen geht der Kurs ziemlich aggressiv mit den Reifen um", hält Aoki fest. "Die vielen heftigen Bremszonen, vor allem die Bergabbremszonen, verlangen einen starken Vorderreifen, während die vielen Hochgeschwindigkeitskurven gute Stabilität und Haftung auf der Flanke fordern."

"Die Spitzengeschwindigkeiten sind die höchsten der kompletten Saison und verlangen der Mittellaufbahn viel ab", analysiert der Japaner. Der bisher höchste Top-Speed wurde in der Saison 2009 gemessen. Honda-Werkspilot Dani Pedrosa erreichte im ersten Freien Training. 349 km/h.

Fotoquelle: FGlaenzel

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