Kann Andrea Dovizioso die Ducatisti in Mugello zufrieden stellen?

MotoGP 2014

— 28.05.2014

Ducati: Große Erwartungen für das Heimrennen

Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow werden in Mugello von Testfahrer Michele Pirro unterstützt: Kann Ducati den Trainingsvorteil nutzen?

Die MotoGP steht vor der sechsten Station der laufenden Saison. Mit Mugello steht einer der Saisonhöhepunkte an - nicht nur für Ducati. Bologna ist etwa eine Autostunde von Mugello entfernt. Das Team testete mit der Desmosedici oft auf dem flüssigen Kurs in der Provinz Venedig. Vor dem Rennwochenende in Frankreich waren die Ducati-Werkspiloten auf der Strecke unterwegs, um einen kleinen Trainingsvorteil für den Grand Prix von Italien zu haben.

Werkspilot Andrea Dovizioso blickt optimistisch auf das sechste Rennwochenende der Saison 2014: "Der Kurs in Mugello passt besser zur Charakteristik unserer GP14. Ich denke also, dass es am Wochenende ziemlich gut laufen sollte", bemerkt der Italiener. "Unser Ziel ist es, das Maximum aus dem Motorrad herauszuholen. Im Vorjahr wurde ich guter Fünfter. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr erneut ein gutes Rennen zeigen kann."

"Vor Le Mans hatten wir hier einen privaten Test und sammelten ein paar gute Erfahrungen. Ich kann es kaum erwarten, nach Mugello zu unserem Heimrennen zu kommen, bei dem die Atmosphäre immer besonders ist", freut sich Dovizioso, der mit 53 Punkten als guter WM-Vierter zum Ducati-Heimrennen reist. Weniger erfreulich verlief bisher die bisherige Saison für Teamkollege Cal Crutchlow.

Der Brite sammelte mit der Desmosedici bisher lediglich 15 WM-Punkte und liegt in der Fahrerwertung auf Platz 16. Im Vorjahr fuhr der ehemalige Tech-3-Pilot mit der Yamaha aufs Podium. "Ich denke, es ist eine tolle Erfahrung, nach Italien zum Heimrennen von Ducati zu kommen", erklärt Crutchlow vor dem Wochenende in Mugello. "Im vergangenen Jahr lief es für mich auf dem Kurs ziemlich gut."

"Ich qualifizierte mich für Startplatz vier und stand als Dritter auf dem Podium. Ich und Andrea werden alles geben, um mit den anderen Fahrern mitzuhalten, auch wenn es nicht einfach wird", berichtet der ehemalige Supersport-Weltmeister, der in Le Mans nur drei Sekunden hinter Teamkollege Dovizioso ins Ziel fuhr. "Ich freue mich auf die Unterstützung der Ducati-Fans beim Heimrennen und bin mir sicher, dass es verrückt wird."

Neben den beiden Werkspiloten wird in Mugello auch Testfahrer Michele Pirro an den Start gehen. Der Italiener verwendet wie im Vorjahr das Labor-Motorrad, das neue Entwicklungen verwendet, die in der Zukunft auch Dovizioso und Crutchlow bereitgestellt werden könnten. "Es ist immer sehr emotional, in Mugello zu fahren - einem der schönsten Kurse in der Meisterschaft", schwärmt Pirro.

"Es ist unser Heimrennen. Das Werk ist weniger als eine Stunde von Mugello entfernt. Es ist ein Kurs, den wir sehr gut kennen", betont Pirro. "Deshalb hoffen wir auf gute Ergebnisse. Ich und die beiden anderen Ducati-Werksfahrer werden unser Bestes geben, um unseren Fans einen Grund zur Freude zu geben. Es werden etwa 50 Leute von meinem Fanclub auf der Ducati-Tribüne sitzen. Es ist also ein besonderes Ereignis für mich, das mich zusätzlich anspornt, gute Leistungen zu zeigen."

Fotoquelle: FGlaenzel

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