Jorge Lorenzo ist optimistisch: "Der Kurs liegt der Yamaha und meinem Fahrstil"

MotoGP 2014

— 29.05.2014

Kann Lorenzo die Mugello-Siegesserie fortsetzen?

Seit 2011 ist der Yamaha-Werkspilot in Mugello ungeschlagen: Gelingt dem Weltmeister von 2010 und 2012 in Italien die Trendwende?

Der bisherige Saisonverlauf von Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo ist enttäuschend. Der Spanier hat nach den Rennen in Losail, Austin, Las Termas, Jerez und Le Mans bereits 80 Punkte Rückstand auf Seriensieger Marc Marquez. Mit Mugello steht nun die Strecke bevor, auf der Lorenzo seit 2011 ungeschlagen ist. Die Charakteristik des flüssigen Kurses in der Toskana liegt der Yamaha M1. Doch Honda hat die eigenen Schwachstellen ausgemerzt.

"Es ist ein besonderes Rennen, weil der Kurs sehr schön ist. 2006 hatte ich hier ein tolles Rennen. Ich befand mich vor dem Rennen in keiner guten Situation, konnte das Rennen aber gewinnen und meine Situation damit deutlich verbessern. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr ähnlich läuft", erklärt Lorenzo vor dem Beginn des Rennwochenendes. Der Spanier hofft, dass Yamaha auch in diesem Jahr einen kleinen Vorsprung in Mugello hat.

"In der Vergangenheit waren Mugello, Barcelona und Assen die Strecken, die gut für die Yamaha waren, weil es viele Richtungswechsel und es wenige Kurven gibt, die im ersten Gang gefahren werden. Die Theorie sagt, dass solche Strecken besser sind für die Yamaha, doch Honda konnte die eigenen Schwachstellen nachbessern. Deshalb ist es auch auf diesen Strecken schwierig, sie zu schlagen", analysiert der Yamaha-Werkspilot. "Doch wir liegen nicht so weit zurück, denke ich. Hier sollte es besser sein, als zum Beispiel in Austin."

"Unsere Situation im Moment ist nicht mit der aus dem Vorjahr zu vergleichen. Ich denke aber, dass wir konkurrenzfähiger sind, als es im Le-Mans-Rennen den Anschein erweckte. Doch auf Grund verschiedener Umstände gelang es uns nicht, unser Potenzial zu zeigen", bemerkt Lorenzo, der in Frankreich keinen guten Start hatte und sich im Warmup für das falsche Setup entschied. Und auch die körperliche Verfassung war nicht perfekt.

"Meine Fitness wird von Rennen zu Rennen besser. Meine Form ist hier deutlich besser als in Le Mans. Der Kurs liegt der Yamaha und meinem Fahrstil. Durch die neuen Bremsscheiben könnten wir besser zurechtkommen", schildert der WM-Fünfte. Ab Mugello können die Fahrer bei jedem Rennen auf die 340 Millimeter großen Bremsscheiben zurückgreifen. "Ich habe mit der größeren Scheibe ein besseres Gefühl", betont Lorenzo.

"Das Bremsen ist nicht die Stärke der Yamaha. Dort haben wir Probleme. Jedes Mal, wenn wir die größere Bremsscheibe verwendet haben, konnten wir Fortschritte erzielen", erläutert er. "Doch wir haben die größere Bremsscheibe nicht zur Steigerung der Performance gefordert sondern zur Steigerung der Sicherheit. Es wäre toll, wenn wir die Sicherheit verbessern und uns etwas steigern können."

Fotoquelle: FGlaenzel

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