Randy de Puniet konnte wegen des Wetters nicht viel fahren

MotoGP 2014

— 07.06.2014

Suzuki testet in Australien: Vorsicht, lebensmüde Gans!

Randy de Puniet und Eugene Laverty testen den neuen Suzuki-Protoypen auf Phillip Island - Allerdings wurde dieser Test vom Wetter beeinträchtigt

Suzuki hat in dieser Woche einen dreitägigen Test in Australien (Phillip Island) absolviert. Von Dienstag bis Donnerstag waren Randy de Puniet und Eugene Laverty im Einsatz. Allerdings wurde der Test von Regen und nicht optimalen Streckenverhältnissen beeinflusst. Suzuki probierte verschiedene Bridgestone-Reifen und neue Entwicklungsteile aus. Laverty stürzte am ersten Tag, konnte am Mittwoch aber 37 Runden drehen. Anschließend machte er sich auf den Weg nach Malaysia, wo er an diesem Wochenende in der Superbike-WM fährt.

De Puniet stürzte im Verlaufe des Tests ebenfalls einmal in Kurve eins. Dann musste er einmal einer Gans ausweichen, die sich auf die Strecke verirrt hatte, und ging erneut zu Boden. "Generell hatten wir mehr Glück als zuletzt beim Argentinien-Test. Zumindest konnten wir mehr als zwei Stunden fahren", berichtet de Puniet. "Trotzdem mussten wir lange warten, bis die Strecke trocken war." An zwei Tagen fuhr der Franzose je 36 Runden. Zeiten veröffentlichte Suzuki nicht.

"Die Streckenverhältnisse waren nicht ideal, weil es sehr kühl war. Außerdem sind wir zum ersten Mal mit der neuen Suzuki auf dieser Strecke gefahren. Deshalb mussten wir noch einige Anpassungen vornehmen. Wir testeten auch einige Bridgestone-Reifen für den nächsten Grand Prix hier. Bei der Elektronik bin ich mit der neuen Traktionskontrolle zufrieden. Das war ein Schritt vorwärts", streicht de Puniet einen positiven Punkt hervor.

Für Laverty war es der erste Test mit dem neuen Prototypen. Vor Australien testete er bereits in Japan. "Mein Test auf Phillip Island fand am Dienstag und Mittwoch statt. Davor testete ich am Donnerstag in Japan", wird Laverty von 'Motor Cycle News' zitiert. "Japan war toll, aber in Australien ist jetzt Winter. Als es trocken war, wurden 15 Grad gemessen. Es war aber nicht oft trocken."

"Auf feuchter Strecke hatte ich einen Sturz, wodurch der erste Tag beendet war. Am zweiten Tag konnte ich nicht viel fahren, bevor der Regen kam. An zwei Tagen bin ich nur rund 20 Runden gefahren. Australien war also nicht so gut." Dafür war der Test in Japan deutlich besser. Laverty fuhr in Okayama bei warmem Wetter. "Es war ein guter Test und das Motorrad funktionierte gut, obwohl der Grip niedrig war."

"Die Basis des Motorrades ist gut. Ich höre aber immer, dass diese Reifen schwierig sind, aber für mich waren sie vergleichbar. Der Hinterreifen ist anders, aber beim Vorderreifen habe ich keinen großen Unterschied gemerkt", vergleicht Laverty die MotoGP-Reifen von Bridgestone mit den Pirelli-Reifen der Superbike-WM. "Schließlich ist es auch nur ein Motorrad."

"Das Grand-Prix-Bike fühlt sich aber härter an. Merkwürdig ist, dass es im Vergleich zur Superbike-WM weniger Bewegung im Fahrwerk gibt. Es fühlt sich an, als würde man langsamer fahren, so wie mit einer 600er. Man fährt aber um 20 km/h schneller als mit einem Superbike. Ich würde sagen, dass es etwas einfacher zu fahren ist." Offen ist, ob Laverty in den kommenden Monaten einen weiteren Test mit dem neuen Suzuki-Prototypen erhält. Suzuki kehrt in der kommenden Saison in die MotoGP zurück.

Fotoquelle: www.suzuki-racing.com

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