Bleibt Andrea Dovizioso bei Ducati? Derzeit deutet einiges darauf hin

MotoGP 2014

— 10.06.2014

Nach Suzuki-Flirt: Ducati möchte Dovizioso halten

Andrea Doviziosos Flirt mit Suzuki zeigt Wirkung: Luigi Dall'Igna will den Italiener im Team halten, sieht allerdings auch die Mannschaft in der Pflicht

In dieser Saison nehmen einige Piloten auf dem Fahrerkarussell der MotoGP Platz, denn gleich mehrere Verträge laufen am Ende der Saison 2014 aus. Einer der Fahrer, die noch nicht wissen, wo sie 2015 fahren werden, ist Andrea Dovizioso. Zwar geht die Formkurve von Ducati nach vielen schwierigen Jahren in dieser Saison deutlich nach oben, doch eine Vertragsverlängerung beim Team aus Bologna ist noch längst nicht ausgemachte Sache.

Denn auch MotoGP-Neueinsteiger Suzuki bemüht sich (unter anderem) um die Dienste Doviziosos, und der scheint nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein. "Ja, es gab Gespräche mit Suzuki, doch bisher wurde kein Vertrag vereinbart", erklärte der 28-Jährige erst Ende Mai und setzte damit auch seinen bisherigen Arbeitgeber unter Druck.

Das zeigte nun Wirkung. General Manager Luigi Dall'Igna stellt klar, dass er seinen Landsmann auf jeden Fall bei Ducati halten möchte. "Ich bin mit der Arbeit, die Andrea bei uns leistet, sehr zufrieden. Wenn er mit uns weitermachen möchte, würde mich das sehr freuen", wird Dall'Igna von 'MCN' zitiert. "Sollte er zu Suzuki wechseln, wäre das für uns keine optimale Lösung."

Damit scheint der Weg für eine weiter Zusammenarbeit geebnet zu sein, denn auch Dovizioso hatte bereits signalisiert, dass er sich auch mittelfristig bei Ducati sieht. "Ich kam mit dem Ziel zu Ducati, gute Ergebnisse zu erreichen. Diese zwei Jahre sind eine Investition in die Zukunft. Ich peile immer an, mit Ducati erfolgreich zu sein", so Dovizioso. "Doch man muss sich zwei Vorschläge einholen, um eine Entscheidung zu treffen."

Dall'Igna sieht bei den Verhandlungen über Doviziosos Zukunft vor allen sich selbst und seine Ingenieurs-Kollegen in der Pflicht, die dem 28-Jährigen ein konkurrenzfähiges Motorrad liefern müssen. "Mein Ziel ist, weiterhin mit ihm zu arbeiten, aber ich möchte einen Fahrer nicht überreden, bei uns zu bleiben", so der Italiener. "Die Fahrer müssen Vertrauen in unsere Arbeit haben. Wenn dir das Motorrad nicht gefällt, kannst du auch nicht die bestmöglichen Ergebnisse erzielen."

Fotoquelle: Ducati

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