Gewohntes Bild 2014: Dani Pedrosa (26) steckt am Anfang im Verkehr fest

MotoGP 2014

— 11.06.2014

Pedrosa: Gleiche technische Komponenten wie Marquez

Gleiche technische Voraussetzungen im Honda-Werksteam: Allerdings verliert Dani Pedrosa in der ersten Rennhälfte zu viel Zeit - Andere Strategie angedacht

Seit dem Jahr 2006 fährt Dani Pedrosa in Repsol-Farben für das Honda-Werksteam. In dieser Zeit hat der Spanier insgesamt 88 Podestplätze, davon 25 Siege, errungen. Dazu kommen 26 Pole-Positions und 40 schnellste Rennrunden. Allerdings fehlt Pedrosa weiterhin der WM-Titel. In seiner Zeit in der MotoGP wurden drei seiner Teamkollegen Weltmeister: Nicky Hayden 2006, Casey Stoner 2011 und Marc Marquez 2013. Auch in diesem Jahr sieht es nicht danach aus, dass Pedrosa Weltmeister werden wird.

Nach sechs Rennen steht er abermals klar im Schatten seines Teamkollegen Marquez. Dazu hatte Pedrosa Mühe mit "Armpump" und musste sich auch unter das Messer legen. "Technisch gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen den vier RC213V im Werksteam. "Man hat die gleichen Komponenten, aber es liegt an dir, was du damit machst."

"In diesem Fall hat Marc in den ersten Rennen die beste Konfiguration für sich selbst gefunden. Ich habe im Moment Mühe in der Anfangsphase der Rennen", erläutert Pedrosa bei 'MotoGP.com'. "Ja, wir haben die gleichen Komponenten, aber am Ende fährt der Fahrer das Motorrad, das darf man nicht vergessen. Zwei Menschen mit den gleichen Schuhen werden auch nicht den gleichen Marathon laufen."

Pedrosa und sein Crew-Chief Mike Leitner arbeiteten für diese Saison an einer anderen Herangehensweise an die Rennen, die bisher nicht aufging. "Wir wollten die Schwächen des Vorjahres ausmerzen. Eines davon war, dass wir die gesamten 45 Rennminuten stark sein wollten, vor allem in den letzten 20 Minuten. Wir haben das auch verbessert, aber auf der anderen Seite haben wir in den ersten 20 Rennminuten etwas verloren."

"Auf der einen Seite haben wir uns verbessert, auf der anderen Seite haben wir etwas verloren", merkt Pedrosa kritisch an. In den bisherigen Grands Prix war mehrmals zu beobachten, dass die Honda mit der Startnummer 26 im großen Verfolgerfeld feststeckt. Wenn er sich dann an Alvaro Bautista, Andrea Iannone, Stefan Bradl, Andrea Dovizioso und Co vorbeigekämpft hat, war Marquez an der Spitze meist schon abgefahren.

Fotoquelle: Tech 3

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