Valentino Rossi reist als WM-Zweiter zum Grand Prix von Katalonien

MotoGP 2014

— 12.06.2014

Rossi: Mit besserem Qualifying siegfähig?

Das Qualifying ist nach wie vor die Schwäche von Valentino Rossi, der in Barcelona auf die erste Startreihe und trockene Bedingungen hofft

Von Startplatz zehn auf drei: Das Rennen in Mugello verlief für Valentino Rossi deutlich besser als das Qualifying. Von der vierten Startreihe kämpfte sich der Yamaha-Werkspilot bis aufs Podium. Was wäre mit einem besseren Qualifying möglich? "Das Qualifying ist mittlerweile der Schlüssel zum Erfolg und sehr wichtig. Ich bin normalerweise nicht besonders gut im Qualifying. Wir müssen uns steigern. Ich stand in diesem Jahr noch nicht einmal in der ersten Reihe. Manchmal war ich Vierter oder Fünfter, doch wir haben das Potenzial, mehr zu erreichen", bemerkt der Italiener vor dem siebten Rennwochenende der Saison.

"In Mugello verpasste ich am Samstag die Chance, mit der Spitze zu kämpfen. Dieses Mal müssen wir das besser hinbekommen", fordert Rossi, der mit dem Qualifying-Modus seine Probleme hat: "Das Timing in den 15 Minuten ist schwierig. Zudem ist es schwierig, die richtige Strategie zu finden. Ich muss aber weiter vorne starten, wenn ich mit Marc und Jorge kämpfen möchte."

"Das Qualifying ist der wildeste Teil des Wochenendes. Alle Fahrer sind sehr schnell. Verglichen zu den anderen Trainings sind die Rundenzeiten mehr als eine Sekunde niedriger. Die anderen Fahrer können den zusätzlichen Grip der Reifen komplett nutzen. Wenn man eine halbe Sekunde zurückliegt ist alles gelaufen", erklärt der "Doktor". "Es liegt an mir. Ich habe das Potenzial für die erste Startreihe."

Momentan sagt der Wetterbericht für den Renntag Regen voraus. Ein Regenrennen ist aber nicht das, was sich Rossi in Barcelona wünscht: "Die Leute meinen, dass der Wetterbericht für Sonntag nicht so gut aussieht. Es wäre sehr schade, in Barcelona mit Regenreifen zu fahren. Da die Temperaturen in dieser Jahreszeit hoch sind, wäre es kein richtiges Regenrennen. Der Kurs ist heiß und wird sehr schnell trocken. Es ist möglich, dass es ein Rennen unter Mischbedingungen gibt, wo man das Motorrad wechseln muss. Jeder hofft auf ein trockenes Rennen. Es ist lange her, als wir im Nassen gefahren sind."

"Der Kurs ist toll. Das sehen sicher die meisten Fahrer so. Vermutlich ist es mit Mugello sogar mein Lieblingskurs. Mugello ist anspruchsvoller und gefährlicher. Barcelona macht sehr viel Spaß mit der MotoGP-Maschine", berichtet der WM-Zweite, der in Barcelona einige Erfolge feiern konnte. "Ich habe hier viele Rennen gewonnen, zuletzt in der Saison 2009, als ich mir mit Jorge einen tollen Kampf in der letzten Kurve lieferte."

"Ich rechne mit Marc und Jorge", hält Rossi fest, der durch die Verbesserungen bei der Bremse am Kurveneingang Fortschritte machen konnte. "Wir haben intensiv mit Yamaha und Jorge gearbeitet, um beim Bremsen und am Kurveneingang Fortschritte zu erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir schon einen großen Schritt machen. Ich hatte immer Probleme am Kurveneingang", blickt er zurück.

"Das konnte ich in diesem Jahr spürbar verbessern. Jorge war bereits im vergangenen Jahr stark. Er arbeitete auch intensiv am Kurveneingang, weil das die Stärke von Marc ist", analysiert Rossi, der ein Befürworter der 340 Millimeter großen Bremsscheiben ist: "Ich hatte hier im Vorjahr große Probleme mit den Bremsen und hoffe, dass es dieses Jahr durch die größere Bremse besser ist."

Fotoquelle: FGlaenzel

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