MotoGP in Barcelona: Donnerstag

MotoGP 2014

— 14.06.2014

Marquez: "Man kann nicht immer der Schnellste sein"

Marc Marquez schaffte in Barcelona erstmals in dieser Saison nicht den Sprung auf die Pole-Position - Seine "Niederlage" trägt der Weltmeister allerdings mit Fassung

Obwohl Weltmeister Marc Marquez in Barcelona erstmals in dieser Saison nicht die Pole-Position holte, hatte er nach dem Qualifying trotzdem ein Lächeln auf den Lippen. Vielleicht lag es daran, dass er sich bei seinem Sturz kurz vor Ende der Sitzung nicht verletzte. Vielleicht ist es dem Spanier aber auch gar nicht so unrecht, dass seine Pole-Serie nun gerissen ist, denn diese unglaubliche Dominanz brachte auch einen gewissen Druck mit sich.

"Man kann nicht immer der Schnellste sein", sagt Marquez ganz entspannt und ergänzt: "Wir sind in der MotoGP mit Jorge, Dani, Valentino und vielen anderen Fahrern. Es ist unmöglich, immer der Schnellste zu sein." Zur Abwechslung stand heute einfach sein Teamkollege Dani Pedrosa im Mittelpunkt. Ein Umstand, der dem 21-Jährigen vielleicht zur Abwechslung auch einmal ganz recht war.

Außerdem weiß der Spanier, dass sich die Verhältnisse im Rennen sowieso wieder umkehren können. Den Sieg hat er noch lange nicht abgehakt: "Wir haben einen guten Rhythmus und eine gute Pace. Es ist ähnlich wie in Mugello, es ist sehr eng mit Jorge, Dani und Valentino. Es wird ein hartes Rennen, besonders in den letzten Runden, aber ich denke, dass wir dazu bereit sind, um den Sieg zu kämpfen."

"Es tut mir leid für das Team, denn es war mein Fehler. Ihre Strategie war perfekt, aber beim letzten Versuch habe ich zu spät gebremst. Ich wusste, dass es zu spät war, aber weil es meine letzte Runde und mein Heim-Grand-Prix war, habe ich trotzdem versucht, die Kurve noch zu bekommen. Es war aber nicht möglich."

Im Hinblick auf das Rennen hofft der amtierende Champion, dass sich die Spekulationen um möglichen Regen nicht bestätigen: "Uns wäre ein trockenes Rennen lieber, denn für die Fans und alle wäre das besser. Aber wenn es regnet, dann ziehen wir eben die Regenreifen auf und fahren trotzdem."

Trotz seines dritten Platzes musste die Marquez-Familie in Barcelona nicht mit leeren Händen nach Hause gehen, denn Bruder Alex sicherte sich in der Moto3 die erste Pole seiner Karriere. Marc erklärt: "Vielleicht freue ich mich heute sogar mehr für meinen Bruder als über einige meiner eigenen Pole-Positions, denn für ihn ist seine erste Pole-Position etwas ganz besonderes. Er hat im Qualifying immer einige Probleme, aber heute hat er es geschafft. Ich bin sehr stolz auf ihn."

Fotoquelle: Repsol

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