Auch beim Test nicht zu stoppen: Marc Marquez fuhr erneut Bestzeit

MotoGP 2014

— 16.06.2014

Marquez trotz Test-Bestzeit unzufrieden

Die neuen Elektroniklösungen von HRC stimmen Marc Marquez nicht zufrieden: Große Sorgen für das anstehende Rennwochenende in Assen

Siebter Sieg im siebten Rennen und Testbestzeit in Barcelona: In der Box von Weltmeister Marc Marquez sollte es momentan heiter zugehen. Doch vollkommen zufrieden war der Honda-Pilot nach dem Montagstest in Barcelona nicht. Im Gegensatz zu Yamaha kam von HRC nicht viel Neues. Und die wenigen Neuerungen entpuppten sich als Enttäuschungen. Das Rennwochenende in Assen bereitet Marquez Sorgen.

"Wir haben viele Dinge getestet", berichtet Marquez. "Beim Setup haben wir ein paar Änderungen probiert, um für die kommenden Rennen gerüstet zu sein. In Assen und am Sachsenring gibt es viele Kurven, die der Kurve vier und den beiden letzten Kurven in Barcelona ähneln. Am Wochenende hatten wir in den beiden letzten Kurven große Probleme. In Assen sind die meisten Kurven so. Zudem haben wir ein paar Elektronikupdates probiert, die ehrlich gesagt die Erwartungen nicht erfüllen konnten."

"Unterm Strich fühlte ich mich damit nicht wohl. Wir kehrten zum bewährten Setup zurück. Dennoch konnten wir wichtige Informationen für die Techniker in Japan sammeln. Beim kommenden Test werden wir eine überarbeitete Version testen", erklärt der HRC-Pilot, der in 1:41.184 Minuten die Tages-Bestzeit fuhr. Insgesamt kam der WM-Leader auf 64 Runden.

"Wir haben im Kurvenscheitel Schwierigkeiten. Es war schwierig, das Motorrad umzulegen. Daran haben wir gearbeitet", berichtet Marquez, der auch den neuen Vorderreifen von Bridgestone testete und damit sehr zufrieden war: "Ich habe den neuen 34er-Vorderreifen probiert. Ich denke, sie haben gute Arbeit geleistet. Bisher war der 34er ein sicherer Reifen, der aber kein gutes Feedback lieferte. Die neue Version ist sicher und liefert ein gutes Feedback. Auf Kursen wie Malaysia oder auch hier ist er gut."

In den ersten Trainingsminuten wurde das Layout von Kurve zehn nach Formel-1-Vorbild geändert. Marquez gehörte zu den Fahrern, die diese Chance nutzten, um sich ein Urteil zu bilden: "Die Kurve ist ziemlich gefährlich. Das konnte man am Wochenende sehen. Es ist eine Kurve, in der man sehr schnell ist am Eingang. Wenn man ein bisschen zu spät ist, landet man in der Wand. Man kann das Motorrad im Kies nicht ausreichend abbremsen", analysiert er.

"Es ist unmöglich, die Begrenzung nach hinten zu verschieben. Wir probierten die andere Streckenführung. Dadurch gab es eine härtere Bremszone. Ich kam gut damit zurecht. Es wäre für die finalen Runden eine gute Kurve. Es war interessant", bewertet der Honda-Pilot. "Im Fernsehen sieht die andere Kurve schöner aus, weil sie flüssiger ist. Doch die getestete Variante ist sicherer."

Fotoquelle: FGlaenzel

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