Noch ist offen, wie sich Andrea Dovizioso für die kommende Saison entscheidet

MotoGP 2014

— 17.06.2014

Dovizioso: Suzuki-Performance schwer einzuschätzen

Beim Test in Barcelona enttäuscht Suzuki: Andrea Dovizioso ist nach wie vor der Wunschkandidat, kann die Performance der XRH-1 aber nicht einschätzen

Mit etwa zweieinhalb Sekunden Rückstand konnte sich Suzuki-Testfahrer Randy de Puniet am Montag nicht besonders stark in Szene setzen. Der Franzose konnte nicht an den positiven Eindruck anknüpfen, den er im Vorjahr beim Test hinterließ, als er weniger als eine Sekunde Rücktand hatte. Es scheint, als ob Suzuki mit der neuen Maschine auf der Stelle tritt. Bei den vergangenen Tests konnte das Team um Davide Brivio kaum Erkenntnisse sammeln, da das Wetter keine aussagekräftigen Tests erlaubte.

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso ist nach wie vor Wunschkandidat für die Comeback-Saison. "Ich habe das Motorrad nicht auf der Strecke gesehen, nur in der Boxengasse. Ich bin selbst nicht besonders viele Runden gefahren", bemerkt der Italiener. "Es ist schwierig, die Situation richtig einzuschätzen. Wir hatten bereits drei Tage hier und konnten deshalb einfacher das Limit finden. Für Suzuki war es der erste Tag. Schwierig zu beurteilen. De Puniet ist kein Stammfahrer mehr."

Doch was macht es aus, nicht mehr Wochenende für Wochenende auf einer MotoGP-Maschine zu sitzen? "Wie viel Tempo man dadurch verliert, hängt davon ab, was man für ein Typ Rennfahrer ist. Randy ist ein schneller Fahrer, doch man kann ihn nicht richtig einschätzen, weil er ein merkwürdiger Fahrer ist", scherzt "Dovi", der sich noch nicht sicher ist, ob er Ducati treu bleibt oder das Angebot von Suzuki annimmt.

Ducati selbst brachte nicht viele Updates beim Test. In Bologna hat die Entwicklung der GP15 begonnen. "Wir hatten keine wichtigen Neuerungen dabei. Es waren nur kleine Änderungen am Chassis, aber keine neuen Teile. Das war uns aber vorher klar", erklärt Dovizioso. "Es steht noch nicht fest, wann wir neue Teile bekommen. Doch ich erwarte nicht, dass wir in der laufenden Saison Lösungen für die großen Probleme erhalten."

"Die Ingenieure sprechen noch nicht über das neue Motorrad. Sie haben die Arbeit bereits aufgenommen, aber es dringt noch nichts nach außen", berichtet der Ducati-Werkspilot, der zu den Befürwortern der Formel-1-Streckenführung in Kurve zehn gehört: "Aus Sicht der Sicherheit ist es besser, weil wir mehr Auslaufzone haben, sollte etwas beim Anbremsen passieren. Die neue Streckenführung ist ziemlich eng und muss im ersten Gang durchfahren werden. Das ist nicht besonders schön. Durch die neue Streckenführung könnte es mehr Überholmanöver geben."

Fotoquelle: Ducati

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.