Werkspilot Cal Crutchlow hat große Probleme mit der Ducati Desmosedici

MotoGP 2014

— 17.06.2014

Crutchlow erhält keine Updates: "Finde das merkwürdig"

Ducati stellt Cal Crutchlow beim Barcelona-Test keine Neuerungen zur Verfügung: Die Kommentare des Briten zur Desmosedici wiederholen sich

Zwischen Cal Crutchlow und der Ducati Desmosedici hat es noch nicht gefunkt. Der Brite sucht nach wie vor Vertrauen zum Motorrad und konnte sich auch beim Montagstest in Barcelona nicht steigern. In der Zeitenliste fand sich Crutchlow auf der 13. Position wieder und war damit langsamster Ducati-Stammpilot. Im Gegensatz zu seinen Markenkollegen verzichtete der ehemalige Tech-3-Pilot auf die Verwendung des weichen Hinterreifens. Doch der Rückstand von 1,725 Sekunden war sicher nicht nur auf die härtere Mischung zurückzuführen.

"Wir haben weiter am Basissetup getüftelt. Am Ende war ich ziemlich zufrieden", fasst Crutchlow zusammen. Im Rennen schied der Brite erneut aus. Der Grund dafür war ein Problem mit der Elektronik. "Es war irgendein Elektronikfehler. Dadurch ist das Programm in einen abgesicherten Modus gewechselt und hat den Motor abgeschaltet. Ich hätte das Rennen auch ohne den Fehler nicht gewonnen", bemerkt er.

Ducati lieferte keine neuen Teile. HRC und Yamaha hatten ein paar Neuerungen für die Werkspiloten dabei. "Ich finde das auch merkwürdig", ärgert sich Crutchlow. "Man kann nur eine gewisse Anzahl an Kommentaren abgeben und diese nicht ständig wiederholen. Bereits beim ersten Test im November habe ich dieses Feedback abgegeben. Das Motorrad wurde seitdem ein bisschen verbessert. Doch an den grundlegenden Problemen hat sich nichts geändert."

"Ich bin jedes Wochenende motiviert. Es ist aber schwierig, wenn man weiß, dass man nicht mithalten kann. Auf eine Runde kann ich schon nicht mithalten. Wenn dann die Haftung nachlässt, habe ich mehr Probleme als Dovi, weil er einen anderen Fahrstil hat", erklärt der Ducati-Pilot, der beim Test ausschließlich den härteren Reifen verwendete. "Wir konzentrieren uns immer auf den harten Reifen und verzichten auf den weichen. Wir suchen nach einer Richtung, die wir beim Setup einschlagen müssen."

Bridgestones neuer Vorderreifen kam bei Crutchlow gut an: "Wir haben den neuen Reifen am Nachmittag probiert. Ich denke, dass er besser ist und freue mich, wenn wir ihn in Sepang fahren können. Ich denke, die meisten Fahrer waren mit dem neuen Reifen ziemlich zufrieden. Dass wir dadurch schneller werden, bezweifle ich, aber er ist konstanter", lobt er. Die Formel-1-Streckenführung testete der Ducati-Pilot nicht. "Ich hatte andere Probleme als diese Kurve. Die Fahrer, die sie probiert haben, werden das Rennen nicht gewinnen. Dovi meinte, dass es so sicherer ist", so Crutchlow.

Fotoquelle: Ducati

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