Sind die Honda-Werkspiloten auch beim Rennen in Assen unbezwingbar?

MotoGP 2014

— 23.06.2014

Marquez & Pedrosa: "Wetter in Assen unvorhersehbar"

Das wechselhafte Wetter in Holland bereitet den HRC-Piloten Sorgen: Kann Marc Marquez seine beeindruckende Siegesserie auch in Assen fortsetzen?

Honda kommt nach den sieben Siegen von Weltmeister Marc Marquez mit breiter Brust nach Assen. Marquez konnte sich bisher bei jedem Rennen der laufenden Saison gegen seine Gegner durchsetzen. Selbst auf Kursen, die der Yamaha M1 liegen - wie Mugello oder Barcelona - holte der 21-Jährige die 25 Punkte für den Sieg. Nach dem Sieg in Barcelona reist der Honda-Werkspilot mit der Maximalpunktzahl von 175 Punkten nach Assen - einem Kurs, auf dem Honda in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten hatte.

Im Vorjahr wurde Marquez hinter Valentino Rossi Zweiter. In der Moto2 gewann der Spanier sowohl 2011 als auch 2012. Zudem blickt Marquez auf einen 125er-Sieg im Jahre 2010 zurück. Assen ist für Marquez also ein gutes Pflaster. "Wir konnten den Schwung erhalten, doch uns ist bewusst, dass es nicht für immer so weitergehen wird", warnt der Seriensieger, der mit starken Yamahas rechnet.

"Ich mag Assen sehr und hatte in den kleineren Klassen gute Ergebnisse. Im Vorjahr wurde ich bei meinem ersten Besuch mit der MotoGP-Maschine Zweiter", erinnert sich Marquez, der sich Sorgen macht. Noch ist nicht klar, ob das Rennwochenende trocken bleibt. "Das Wetter ist immer unvorhersehbar. Wir werden wie immer von der ersten Trainingseinheit an hart arbeiten, um ein gutes Setup zu finden."

Teamkollege Dani Pedrosa reist nach einer kampfstarken Vorstellung in Barcelona mit viel Optimismus nach Holland. In Assen stand der Spanier bereits sieben Mal auf dem Podium. "Ich freue mich auf Assen und hoffe, dass ich etwas fitter bin als im Vorjahr", bemerkt der momentane WM-Dritte. "Damals hatte ich kein gutes Rennen. Ich hoffe, dass es dieses Mal besser läuft."

"Das Wetter ist meist wechselhaft. Man muss die Trainingszeit auf trockener Strecke optimal nutzen", betont Pedrosa, der im vergangenen Jahr nur Vierter wurde und mit etwa acht Sekunden Rückstand auf Rossi ins Ziel fuhr. "Ich mag den Kurs, doch es ist wichtig, ein gutes Setup und Gefühl für die Reifen zu finden. Es gibt einige sehr schnelle Kurven."

Fotoquelle: Repsol

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