Ist Ducati bei der diesjährigen Auflage der Dutch TT konkurrenzfähiger?

MotoGP 2014

— 24.06.2014

Ducati: Gemischte Gefühle vor dem Wochenende in Assen

Andrea Dovizioso zählt Assen nicht zu seinen Lieblingskursen und blickt nachdenklich auf das Vorjahr zurück - Cal Crutchlow mag den Kurs in Holland

Das Ducati-Werksteam erlebte im vergangenen Jahr in Assen ein schwieriges Rennwochenende. Der flüssige Kurs deckte die Schwachstellen der GP13 gnadenlos auf und erschwerte Andrea Dovizioso und Nicky Hayden die Arbeit am Rennsamstag. "Dovi" wurde mit mehr als 33 Sekunden Rückstand Zehnter. Teamkollege Hayden kam eine halbe Sekunde hinter dem Italiener als Elfter ins Ziel.

In der laufenden Saison konnte Ducati kleine Fortschritte erzielen. Dennoch dürfte es für die Desmosedici-Piloten schwierig werden, die Factory-Maschinen von Honda und Yamaha zu bezwingen. Das weiß auch Dovizioso, der Assen nicht zu seinen Lieblingskursen zählt, obwohl er bereits zwei Mal auf dem Podium stand. 2011 und 2012 schaffte er den Sprung unter die Top 3.

"Assen ist ein merkwürdiger Kurs, was auf das Layout und auch das Wetter am Rennwochenende zurückzuführen ist. Im vergangenen Jahr war es für uns schwierig, doch nach dem Ergebnis von Barcelona, wo wir den Rückstand zu den Führenden im Vergleich zu 2013 halbieren konnten, hoffen wir in Holland auf eine positive Fortsetzung dieser Entwicklung", berichtet Dovizioso vor dem achten Rennwochenende der Saison.

In der Fahrerwertung behauptet sich der Ducati-Werkspilot auf Position fünf und hat 13 Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Weniger positiv sieht es momentan für Teamkollege Cal Crutchlow aus. Der Brite hatte bisher reichlich Pech und konnte nur in Katar und Frankreich Punkte holen. Crutchlow kommt auf magere 15 Zähler und ist als WM-16. im hinteren Mittelfeld zu finden.

Im Vorjahr sicherte sich Crutchlow in Assen mit seiner Tech-3-Yamaha überraschen die Pole-Position. "Assen gehört zweifellos zu den Strecken in der Meisterschaft, die ich am meisten mag", erklärt der ehemalige Supersport-Weltmeister. "Ich hatte im Vorjahr ein tolles Rennen, startete von der Pole-Position und stand mit Rossi und Marquez auf dem Podium. Es gibt keine Zweifel, meine Saison war bisher schwierig, doch ich reise mit Zuversicht nach Assen. Wir werden alle 100 Prozent geben, da bin ich mir sicher."

Fotoquelle: Ducati

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