MotoGP in Assen: Pre-Events

MotoGP 2014

— 26.06.2014

Rossi sorgt sich um die Longrun-Performance

Platz sieben beim Trainingsauftakt in Assen: Valentino Rossi verpasst die Bestzeit am Donnerstag um 0,633 Sekunden und sucht noch nach einem besseren Setup

Vorjahressieger Valentino Rossi hatte keinen perfekten Start ins Assen-Wochenende. Der Yamaha-Werkspilot beendete den ersten Trainingstag nur auf Position sieben. Auf die Tagesbestzeit von Forward-Yamaha-Pilot Aleix Espargaro verlor der Italiener 0,633 Sekunden. Teamkollege Jorge Lorenzo war als Vierter aber nur eineinhalb Zehntelsekunden schneller als Rossi.

"Ich bin nur Siebter, doch wir sind alle eng beieinander. Ich bin nicht so schlecht. Die Rundenzeit ist ziemlich gut. Wir sind deutlich schneller als im Vorjahr", bilanziert Rossi nach den beiden ersten Trainings. "Vor allem beim finalen Kurvenausgang konnten wir das Motorrad verbessern, um die Rundenzeiten zu steigern. Wir müssen weiterarbeiten, weil das Heck nach drei oder vier Runden unruhig wird. Die Temperatur des Hinterreifens steigt zu stark an. Das bremst unseren Rhythmus."

"Am Freitag möchten wir das Motorrad verbessern, vor allem das Heck mit gebrauchten Reifen. Zudem möchten wir uns für das Qualifying vorbereiten, um einen Startplatz in den Top 5 zu ergattern", erklärt der WM-Zweite, der sich trockene Bedingungen wünscht: "Wir hoffen, dass das Wetter am Freitag und vor allem am Samstag ebenfalls gut ist. Heute war es ziemlich gut, doch in Assen weiß man nie so richtig, was passiert."

"Wenn die Temperaturen niedrig sind, funktioniert unser Motorrad besser. Doch auch die Honda funktioniert gut. Das Temperaturfenster ist ziemlich klein. Ich bevorzuge es, wenn es so wie heute ist. Ich hoffe, dass ich bis zum Saisonende zehn Podestplätze erreichen kann. Das ist mir wichtiger, als ein Sieg. Gegen zwei Siege würde ich die Podestplätze eintauschen (lacht; Anm. d. Red.)", berichtet Rossi, der in der laufenden Saison bereits fünf Mal auf dem Podium stand.

Yamahas neuer Auspuff wurde am Donnerstag ausgiebig getestet. Rossi wird aber beim bewährten Modell bleiben: "Wir haben den neuen Auspuff in Barcelona und Aragon probiert. Meiner Meinung nach stellt er keinen großen Unterschied dar. Er hat Vorteile und Nachteile. Das Problem ist, dass ich im Training nicht mit zwei unterschiedlichen Auspuffsystemen fahren möchte. Ich testete den Auspuff am Morgen und auch am Nachmittag. Ich habe nur einen Satz. Deswegen werde ich wohl den alten Auspuff verwenden."

"Yamaha wollte durch den Auspuff die Motorcharakteristik und Leistung bei niedrigen Drehzahlen verbessern. Dafür geht meiner Meinung nach Spitzenleistung verloren. Jorge mag den neuen Auspuff, doch ich werde mit dem bewährten Auspuff weitermachen und bis zum Sachsenring warten", erklärt Rossi, der auch auf die großen Bremsscheiben verzichten wird, die er bei den vergangenen Rennen verwendete.

"Ich mag die 340er-Bremsen sehr. Ich nutzte sie bereits in Mugello. Doch in Barcelona war der Unterschied größer. Am Morgen probierte ich sie, doch sie funktioniert hier nicht besonders gut. Die Temperaturen sind zu niedrig. Hier verwenden wir die 320er-Scheiben", schildert der Yamaha-Pilot. "In Assen war das zu erwarten. Es hängt von der jeweiligen Strecke ab."

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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