MotoGP in Assen: Pre-Events

MotoGP 2014

— 28.06.2014

Pedrosa verkalkuliert sich in Assen bei der Rennstrategie

Der Plan von Dani Pedrosa geht bei der Dutch TT in Assen nicht auf, weil der Kurs zu schnell abtrocknet - Platz drei stimmt den Spanier dennoch zufrieden

Honda-Werkspilot Dani Pedrosa feierte in Assen sein sechstes Podium der Saison. Der Spanier furh bei schwierigen Bedingungen als Dritter ins Ziel und kämpfte einige mit Landsmann Aleix Espargaro. Auf trockener Strecke konnte sich Pedrosa am Ende durchsetzen und fuhr hinter Marc Marquez und Andrea Dovizioso durchs Ziel. Mit einer anderen Herangehensweise wäre vielleicht sogar mehr möglich gewesen.

"Ich hatte ein tolles Rennen mit Aleix. Mit Regenreifen versuchte ich, die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen, falls es noch einmal regnet. Mit Slicks lieferte ich mir einen schönen Kampf mit Aleix. Ich hatte kein optimales Gefühl, doch es reichte, um aufs Podium zu fahren", berichtet Pedrosa, der vor dem Start unsicher war, ob er Regenreifen oder Slicks fahren soll.

"Nach der ersten Besichtigungsrunde wechselten wir zum Regenmotorrad, als der starke Regen kam. Dann machten wir die zweite Besichtigungsrunde. Ich grübelte, ob ich zu Trockenreifen wechseln soll. Ich war mir nicht sicher und tendierte dazu, nicht zu wechseln. Ich dachte mir, dass ich als Letzter aus der Box starten kann, wenn es weiter abtrocknet", erklärt der MotoGP-Routinier. "Doch auf der Aufwärmrunde regnete es erneut. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob ich aus der Boxengasse starte oder nicht. Doch durch den Regen war es klar, was richtig war."

"In der Startaufstellung war es schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir wechselten zwischen den beiden Maschinen hin und her. Die Mechaniker rannten durch die Boxengasse. Es ist nie einfach, die optimale Entscheidung zu treffen", fügt Pedrosa hinzu. "Doch das Team war gut vorbereitet. Die Strategie war gut und ich konnte beruhigt ins Rennen starten. Ich konnte mich auf mich konzentrieren."

"Auf den ersten Runden erkannte ich, dass der Kurs nicht richtig nass ist. Ich entschied mich, nicht zu sehr zu pushen. Ich dachte mir, dass es nicht gut ist, kaputte Reifen zu haben, wenn es erneut regnet. Ich verlor den Anschluss zu Marc und Dovi. Doch dann trocknete es komplett ab", bedauert Pedrosa. "Ich musste hinnehmen, dass ich viel Zeit verloren habe. Ich konzentrierte mich darauf, eher als die Führenden zum Motorradwechsel in die Box zu fahren. Doch ich war mir unsicher und kam schlussendlich in der gleichen Runde in die Box. Ich lieferte mir im Trockenen einen schönen Kampf mit Aleix."

"Es ist merkwürdig, wenn man nach dem Motorradwechsel mit der anderen Maschine die ersten Runden dreht. Alles fühlt sich sehr steif an. Die Reifen vermitteln ein merkwürdiges Gefühl. Man weiß nie so richtig, wie schnell man fahren kann. Aleix und ich beobachteten uns gegenseitig. Dann regnete es erneut und wir kämpften gegeneinander. Es hat Spaß gemacht. Ich wollte pushen, um aufs Podium zu fahren. Bei solch einem Rennen ist ein Podestergebnis gut. Bereits beim kleinsten Fehler verliert man sehr viel Zeit", weiß Pedrosa, der durch die 16 Punkte punktgleich mit Valentino Rossi zum Sachsenring reist.

Fotoquelle: Repsol

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