MotoGP in Assen: Pre-Events

MotoGP 2014

— 28.06.2014

Crutchlow: "War nie wirklich konkurrenzfähig"

Cal Crutchlow wurde auch in Assen wieder einmal von seinem Teamkollegen Andrea Dovizioso abgehängt - Der Brite freut sich, überhaupt das Ziel erreicht zu haben

Am Ende des Rennens hatte Cal Crutchlow fast 40 Sekunden Rückstand auf seinen Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso. Während der Italiener das Rennen lange Zeit anführte und am Ende Zweiter wurde, blieb Crutchlow in Assen schließlich nur der neunte Platz. Der Brite hadert erneut mit seiner Maschine und mit einer falschen Reifenwahl.

"Ich habe das Rennen beendet. Also werde ich heute ordentlich feiern, denn das haben wir seit über einem Monat nicht mehr geschafft", sagt Crutchlow mit einem Lächeln, wird dann aber wieder ernst und ergänzt: "Wir hatten weder im Trockenen noch im Nassen die Pace, also bin ich glücklich, dass ich trotzdem in einige Kämpfe verwickelt war."

"Im Nassen fühlte sich der Hinterreifen merkwürdig an, also konnte ich aus dem Start keinen Profit schlagen und nicht mit Andrea (Dovizioso; Anm. d. Red.) und Marc (Marquez) mithalten. Ich denke, das hätte ich geschafft, wenn wir hinten Grip gehabt hätten. Es lag wohl an der Einstellung des Motorrads, denn wir hatten keine Erfahrung (im Nassen)."

"Ich hatte zu viel Untersteuern und war nie wirklich konkurrenzfähig", lautet sein Fazit und er ergänzt: "Ich denke, dass wir heute einen kleinen Fehler mit den Reifen gemacht haben. Wir verwendeten den härteren Vorder- und den weichen Hinterreifen. Die hatten wir allerdings im Qualifying schon benutzt, also wurde sie bereits mehrfach aufgewärmt."

"Ich dachte, dass wir erst viel später reinkommen würden. Wir absolvierten nur sieben Runden und ich dachte, dass es zehn oder zwölf sein würden. Die Strecke trocknete allerdings sehr schnell ab, weil der Bridgestone-Reifen das Wasser so schnell verdrängt. Also kamen wir viel früher rein." Dadurch ging Crutchlows Taktik nicht mehr auf.

Auf die Frage, ob auch ein Start auf Slicks möglich gewesen wäre, antwortet der Brite: "Ich wäre das Risiko eher als jeder andere eingegangen, aber ich denke, dass es einfach nicht möglich war. Pol (Espargaro) und Valentino (Rossi) sind auch wieder reingekommen, also war es die richtige Entscheidung."

Fotoquelle: Ducati

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