Momentan unbezwingbar: Marc Marquez kommt der Titelverteidigung näher

MotoGP 2014

— 30.06.2014

Marquez auf WM-Kurs: "Es läuft alles nach Plan"

Es wird immer unwahrscheinlicher, dass Marc Marquez seinen Titel nicht verteidigen kann: Bereits im September könnte der Spanier vorzeitig Meister werden

WM-Leader Marc Marquez diktiert weiterhin das Geschehen in der MotoGP. Auch die chaotischen Wetterbedingungen in Assen konnten den Überflieger nicht stoppen. Nach acht Rennen führt der Spanier die MotoGP-Wertung mit der Maximalpunktzahl von 200 Punkten an. Zu den Verfolgern klafft bereits eine Lücke von 72 Zählern. Valentino Rossi und Dani Pedrosa sind die ersten Verfolger, Herausforderer Jorge Lorenzo liegt bereits 119 Punkte zurück und hat nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

Momentan kann sich Marquez nur selbst schlagen. "Man geht mit einer MotoGP-Maschine in jeder Session ein gewisses Risiko ein. Das konnte man im Warmup sehen", warnt der Honda-Werkspilot, der im Warmup zu Dutch TT in Assen in Kurve eins stürzte, als er auf einen feuchten Randstein kam. Die Sturzquote in der laufenden Saison ist aber deutlich niedriger als im Vorjahr, als Marquez in den Freien Trainings immer wieder im Kies landete, sich glücklicherweise aber keine ernsten Verletzungen zuzog.

"Ich befinde mich in einer ziemlich guten Situation und fühle mich stark. Ich bin ziemlich fit. Es läuft alles nach Plan", erklärt der 21-Jährige, der momentan über den Dingen steht. "Natürlich wird irgendwann der Tag kommen, an dem es schwieriger wird. An diesem Tag müssen wir akzeptieren, dass wir das Rennen nicht gewinnen können und ein anderer Fahrer stärker ist."

"Wir werden immer versuchen, unser Bestes zu geben. Beim Rennen in Assen gab es viele Fragezeichen. Ich machte mir einige Sorgen. Doch wir konnten das Rennen gewinnen. Das schenkt mir noch mehr Vertrauen", schildert der amtierende MotoGP-Weltmeister. "Natürlich müssen wir diese Situation ausnutzen, weil man nie weiß, was bei den kommenden Rennen passiert."

Beim Rennen in Assen hieß Marquez' Gegner nicht Rossi, Pedrosa oder Lorenzo. Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso führte die Dutch TT stellenweise an und war derjenige, den Marquez schlagen musste, um das Rennen zu gewinnen. Das änderte die Herangehensweise des gerissenen Spaniers: "Als Dovizioso führte und zwei oder drei Sekunden vor mir lag, war ich ziemlich entspannt, weil mir bewusst war, dass die Fahrer, die mir in der Meisterschaft gefährlich werden können, hinter mir sind", bemerkt Marquez.

"Ich wusste, dass ich bei trockenen Bedingungen etwas schneller fahren kann als Dovizioso. Deswegen ging ich es ruhig an", fügt der Honda-Pilot hinzu, der nach dem Motorrad-Wechsel auf Trockenreifen schneller fahren konnte als Dovizioso. "Wenn man mit seinen härtesten Gegnern kämpft, pusht man etwas mehr", so Marquez. Wenn Marquez weiterhin Siege in Serie feiert, könnte der Honda-Pilot noch vor den Überseerennen in Japan, Australien und Malaysia vorzeitig die Titelverteidigung sicherstellen. Bis zum Rennen in Brünn Mitte August kann sich Marquez auf jeden Fall an der Spitze der Fahrerwertung behaupten.

Fotoquelle: FGlaenzel

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