Andrea Dovizioso fuhr in diesem Jahr schon zweimal auf das Podest

MotoGP 2014

— 01.07.2014

Ducati: Neue Software auf dem Sachsenring

Auf dem Sachsenring wird Ducati eine neue Software einsetzen, nach Brünn kommt eine neue Verkleidung - Test mit neuem Motor in Valencia geplant

Ducati kann aus eigener Kraft (noch) keine MotoGP-Rennen gewinnen, aber im Detail hat sich das italienische Werksteam deutlich verbessert. Im Vorjahr kamen die Werksfahrer im Schnitt mit einer halben Minute Rückstand ins Ziel. In dieser Saison sind es nur noch rund 15 Sekunden. Ducati zielt auf ein bewegliches Ziel, denn die Spitze von Honda und Yamaha ist ebenfalls schneller als im Vorjahr. Dazu hat Ducati mit Andrea Dovizioso einen Fahrer, der aus jeder Situation das Maximum herausholt und Chancen nutzen kann.

Als in Austin die Yamaha-Fahrer Schwierigkeiten mit der Strecke hatten und Jorge Lorenzo außerdem seinen Frühstart fabrizierte, setzte sich Dovizioso gegen die Kunden-Honda-Fahrer durch und eroberte als Dritter einen Podestplatz. Als am vergangenen Wochenende das Wetter eine große Rolle spielte, nutzte Dovizioso diese Chance ebenfalls perfekt und wurde hinter Dauersieger Marc Marquez (Honda) Zweiter.

Schlüsselperson für diesen Aufschwung ist Luigi "Gigi" Dall'Igna. In Mugello kam das letzte Motorenupgrade. Für die kommende Saison ist ein komplett neu gestaltetes Motorrad geplant. "In Barcelona haben wir uns um 26 Sekunden verbessert und unseren Rückstand halbiert", beziffert der Italiener im 'Corriere dello Sport' die Fortschritte. "Aber natürlich hat sich auch unsere Konkurrenz im Vergleich zum Vorjahr um zehn Sekunden gesteigert."

"Auf dem Sachsenring werden wir eine neue Software einsetzen, die wir in Barcelona getestet haben. Nach Brünn gibt es eine neue Verkleidung", zählt Dall'Igna die nächsten Schritte auf. "Obwohl im Motorradsport die Aerodynamik nicht so wichtig wie in der Formel 1 ist, spielt sie eine Rolle." Die nächsten größeren Entwicklungsschritte sind dann erst für die kommende Saison geplant.

Bei den ersten Testfahrten direkt im Anschluss an das Saisonfinale in Valencia könnte die GP15 zum ersten Mal getestet werden. "Der erste Schritt ist der Motor. Wir hoffen, dass wir ihn beim Valencia-Test haben", bestätigt Dall'Igna. "Es wird ein 90 Grad Motor sein, aber er wird kleiner und wird dadurch eine bessere Abstimmung ermöglichen, damit wir die Reifen besser nutzen können."

Fotoquelle: Ducati

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