Sollte Lorenzo bei Yamaha bleiben, dürfte Pol Espargaro den Hersteller wechseln

MotoGP 2014

— 07.07.2014

Pol Espargaro dürfte zu anderem Hersteller wechseln

Wenn im Yamaha-Werksteam kein Platz ist, dürfte Pol Espargaro zu einem anderen Hersteller wechseln - Ein Verbleib bei Tech 3 ist sehr wahrscheinlich

Mit Marc Marquez und Valentino Rossi haben zwei Topstars ihre Zukunft für die kommenden beiden Jahre festgelegt. Marquez bleibt bei Honda und Rossi wird seine Karriere bei Yamaha verlängern. Offen ist noch, was ihre Teamkollegen Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo machen. Honda will Pedrosa halten, Yamaha will mit Lorenzo weitermachen. Dass einer der beiden zu Suzuki wechseln wird, ist sehr unwahrscheinlich. Allerdings soll Lorenzo laut der Gerüchteküche ein gut dotiertes Angebot von Ducati auf dem Tisch liegen haben.

Es gibt neben Rossi aber einen zweiten Fahrer, der für die kommende Saison einen gültigen Vertrag für das Yamaha-Werksteam hat: Pol Espargaro. Yamaha machte sich für den Spanier stark, um einen Fahrer zu haben, der Marquez herausfordern kann. Deshalb erhielt Pol Espargaro im Vorjahr einen Vertrag direkt mit Yamaha. Für die erste Saison wurde er im Kundenteam Tech 3 platziert. Sein Teamkollege Bradley Smith hat dagegen einen Vertrag mit Herve Poncharal und nicht mit Yamaha direkt.

Für Espargaro war ursprünglich für die kommende Saison ein Platz im Werksteam geplant, sollte Rossi seinen Helm an den Nagel hängen. Dennoch betonte Teammanager Lin Jarvis immer, dass Rossi und Lorenzo so lange wie möglich bleiben können. Espargaro könnte nur ins Werksteam aufsteigen, wenn einer der beiden Platz machen würde. Sollte Lorenzo auch 2015 und 2016 bleiben, ist für den amtierenden Moto2-Champion der Weg ins Werksteam versperrt.

Ein Verbleib im Tech-3-Team ist wahrscheinlich. "Wenn die beiden Werksmotorräder besetzt sind, darf ich auch mit anderen Teams sprechen und könnte wechseln", bestätigt Espargaro bei 'Motor Cycle News'. "Ich habe Angebote, aber ich weiß nicht, was ich tun soll, denn ich möchte hier bleiben. Ich mag das Team. Das Motorrad und ich sind konkurrenzfähig. Tech 3 ist eines der besten Teams in der WM." Deswegen wird Espargaro auch aller Voraussicht nach bleiben.

Dazu kommt, dass er seit einigen Rennen versucht, der Yamaha M1 eine etwas andere Charakteristik zu verleihen. Er soll das Motorrad nicht mit dem Lorenzo-Fahrstil fahren, sondern seinen eigenen Moto2-Stil einbringen. Die japanischen Techniker beobachteten diese Experimente sehr interessiert und unterstützten Espargaro. "Wir müssen clever sein. Sollten die beiden Werksmotorräder besetzt sein, dann bin ich immer noch auf einem guten Motorrad in einem guten Team. Deshalb gibt es keinen Grund für einen Wechsel, nur weil ich nicht auf einem Werksmotorrad sitze."

Die Teamverteilung wird im kommenden Jahr unverändert bleiben. Yamaha wird neben dem Werksteam auch Tech 3 mit Bikes ausrüsten. Diese vier Motorräder gehen wieder als "Factory"-Teams an den Start. Dazu kommen Open-Motorräder. Forward entwickelt derzeit den eigenen Rahmen für das kommende Jahr. Ob noch weitere Teams auf den M1-Motor setzen werden, ist offiziell nicht entschieden.

Fotoquelle: FGlaenzel

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