Nicky Hayden sorgt sich um die Reifensituation am Sachsenring

MotoGP 2014

— 08.07.2014

Aspar wittert Chance: Sachsenring liegt der Open-Honda

Nicky Hayden und Hiroshi Aoyama reisen mit großen Hoffnungen zum Sachsenring: Das winklige Layout liegt der leistungsschwachen Honda RCV1000R

Seit 2011 ist Honda am Sachsenring ungeschlagen. Werkspilot Dani Pedrosa gewann 2011 und 2012 die Rennen in Deutschland. Teamkollege Marc Marquez triumphierte beim Grand Prix im vergangenen Jahr. Durch das winklige Layout dürften auch die Open-Hondas gute Chancen haben, die sich auf den anderen Kursen durch die fehlende Spitzenleistung schwer tun.

"Der Kurs in Deutschland ist ein enger und winkliger Kurs, bei dem alle Kurven miteinander verbunden sind. Es gibt keine Verschnaufpause", erklärt Aspar-Pilot Nicky Hayden. "Man muss über die komplette Runde sehr konzentriert sein. Da Laguna nicht mehr zum Kalender gehört, sollte es hinsichtlich der Rundenzeit der kürzeste Kurs sein. Jede Zehntelsekunde ist wertvoll und man muss um jede Zehntel kämpfen."

"Gleichzeitig gibt es einige schnelle Kurven, die ich mag. Normalerweise fahre ich gerne auf diesem Kurs", schildert der US-Amerikaner, der aus den vergangenen Jahren weiß, wie wichtig das richtige Reifen-Management ist: "Das Rennen geht ziemlich lange und man verbringt viel Zeit auf der linken Seite des Reifens. Es ist wichtig, ein gutes Setup zu finden, um viel Haftung in Schräglage zu haben, damit der Reifen auf der linken Seite lange durchhält."

"Andererseits ist es bei kühlen Bedingungen wichtig, den Reifen auf Temperatur zu bringen und die rechte Seite warm zu halten, vor allem an der Front. Es gibt nur drei Rechtskurven. Mir ist bewusst, dass ich nicht gerade in Topform bin, doch wir müssen weiter hart pushen", berichtet Hayden, der nach seiner Handverletzung geschwächt ins neunte Rennwochenende der Saison geht.

Teamkollege Hiroshi Aoyama hat ebenfalls ausreichend Erfahrung auf dem eigenwilligen Kurs in Sachsen: "Der Sachsenring ist ein schwieriger Kurs, der eigenartig und speziell ist. So etwas gibt es nicht noch einmal auf der Welt. Er ist klein und gleichzeitig technisch. Gut ist, dass man nicht so viel Leistung benötigt, weil er so klein ist", analysiert der Japaner. "Das gleicht die Sache ein bisschen aus."

"Ich bin sicher, dass wir konkurrenzfähig sein können, nachdem es in Holland gut lief. Dort hatten wir eine starke erste Rennhälfte. Leider lief es in der zweiten Hälfte nicht so gut. Doch wir möchten auf den guten Dingen aufbauen und versuchen, dieses Wochenende konkurrenzfähiger und über die Renndistanz konstanter zu sein", erklärt Aoyama. "Ich mag den Kurs. Er sollte unserer Maschine liegen. Ich bin mir sicher, dass wir ein gutes Ergebnis holen können."

Fotoquelle: Honda ProImages

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