Valentino Rossi hat gute Erinnerungen an Deutschland, Jorge Lorenzo nicht

MotoGP 2014

— 09.07.2014

Yamaha: Gute und schlechte Erinnerungen an den Sachsenring

Während Valentino Rossi gerne an seine bisherigen Rennen auf dem Sachsenring zurückdenkt, spukt Jorge Lorenzo noch immer sein Unfall von 2013 durch den Kopf

Die Erfahrungen auf dem Sachsenring könnten wohl kaum weiter auseinander gehen: Valentino Rossi gewann dort in der MotoGP bereits viermal, stand in seiner Karriere insgesamt zehnmal auf dem Podium. Jorge Lorenzo ist dort nicht nur noch immer sieglos, 2013 verpasste er nach einem Sturz und der folgenden Operation auch noch das Rennen in Deutschland.

"Das Sachsenring gehört nicht zu meinen Lieblingskursen, besonders nachdem ich dort im vergangenen Jahr wieder gestürzt bin", erklärt der Spanier daher und ergänzt: "Damals hatte ich Probleme mit der Platte, die mein Schlüsselbein fixierte. Nach dem Unfall musste ich mich erneut operieren lassen und dieses Problem veränderte alles."

"Obwohl ich in dieser Saison mit vielen Dingen nicht besonders viel Glück hatte, freue ich mich auf das Rennen dort und werde versuchen, die Situation herumzureißen. Das Motorrad funktioniert gut und ich spüre die Unterstützung des gesamten Teams. Ich bin wie immer sehr optimistisch und werde niemals aufgeben."

In Assen kam der viermalige Weltmeister zuletzt nicht über den 13. Platz hinaus und hatte am Ende über eine Minute Rückstand auf Sieger Marc Marquez. Anschließend erklärte Lorenzo öffentlich, dass er Angst vor einem Sturz gehabt habe. "Nach einem enttäuschenden Rennen in Assen, wo wir viel mehr erwartet hatten, konzentriere ich mich jetzt voll auf das nächste Rennen", so der Spanier.

Für Teamkollege Rossi läuft es 2014 deutlich besser. Für noch positivere Schlagzeilen als sein fünfter Platz in Assen sorgte dabei jedoch etwas anderes. "Ich bin sehr glücklich, nach meiner Vertragsverlängerung mit Yamaha um zwei weitere Jahre an den Sachsenring zu kommen", freut sich der "Doktor" und ergänzt: "Ich hatte bereits seit einigen Rennen gesagt, dass wir nah an einer Einigung wären, und endlich haben wir es geschafft."

"Für mich ist das wirklich wichtig, ich bin sehr glücklich. In Assen hatten wir ein gutes Rennen, aber am Sachsenring will ich noch besser sein. Ich mag die Strecke, sie ist sehr schwierig, sehr knifflig und sehr klein. In den vergangenen Jahren war ich dort nicht so schlecht, besonders mit Yamaha. Sie ist merkwürdig und komplett anders, aber es ist immer toll, dort mit einem MotoGP-Motorrad zu fahren."

Allerdings weiß der neunmalige Weltmeister: "In Deutschland könnten wir auch Probleme mit dem Wetter bekommen. Es ist sowieso immer schwierig, also hoffe ich auf gutes Wetter, damit wir ein gutes Ergebnis erzielen können." Zuletzt stand Rossi 2009 ganz oben auf dem Podest am Sachsenring. Seine deutschen Fans würde es freuen, wenn er das in diesem Jahr wiederholen könnte.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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