MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.07.2014

Aleix Espargaro: Am Samstag ein Kandidat für die Pole?

Perfekter Start ins Rennwochenende am Sachsenring: Aleix Espargaro fährt zwei Session-Bestzeiten und ist vom neuen Forward-Chassis angetan

Nach dem erfolgreichen Assen-Wochenende erlebte Forward-Pilot Aleix Espargaro auch am Sachsenring einen guten Start ins Rennwochende. Der Spanier fuhr am Freitag in beiden Trainings die Bestzeit und behauptet sich in der kombinierten Zeitenliste mit einer Bestzeit von 1:22.041 Minuten knapp vor Landsmann Marc Marquez. Espargaro experimentierte am Freitag mit dem neuen Forward-Chassis, das er bereits in Barcelona testete. Der Rahmen funktioniert auf dem winkligen Kurs in Deutschland sehr gut.

"Ich probierte den Rahmen bereits beim Test in Barcelona. In den langsamen Kurven war ich damit schneller, doch in den schnellen Kurven verlor ich viel Zeit. Hier gibt es kaum schnelle Kurven. Dadurch ist der Rahmen hier ziemlicht gut", analysiert Espargaro, der sich noch nicht sicher ist, womit er am Samstag weitermacht. "Wir werden am Samstag erneut den neuen Rahmen testen. Es ist ein besonderer Kurs, der langsam und knifflig ist. Wir werden also auch bei den nächsten Rennen arbeiten müssen."

"Der Rahmen ist hier am Sachsenring nicht schlecht, doch wir müssen ihn auf anderen Strecken testen", grübelt der Forward-Pilot, der nach der Auswertung der Daten eine Entscheidung fällen wird, worauf er sich am Samstag konzentriert. "Es gibt keinen großen Unterschied. Beide Maschinen sind konkurrenzfähig. Mit dem einen Rahmen lässt sich das Motorrad besser einlenken und der andere Rahmen hat im Kurvenscheitel Vorteile. Wir müssen mehr direkte Vergleiche anstellen und an beiden Rahmen arbeiten. Morgen werden wir uns entscheiden müssen, welches Chassis wir im Qualifying und im Rennen einsetzen werden."

Espargaro hat mit den Bestzeiten am Freitag bewiesen, dass er ein Kandidat für die Pole-Position ist. "Am Freitag waren wir in beiden Sessions die Schnellsten. Morgen werde ich versuchen, um die Pole-Position zu kämpfen. Doch am wichtigsten ist es, im Rennen näher am Podium dran zu sein", bemerkt der führende Open-Pilot, der im Vergleich zu den Factory-Piloten weichere Reifen zur Verfügung hat.

"Beide Reifen sind gut. Am Vormittag waren wir mit dem härteren Reifen schnell. Mit dem weichen Reifen waren wir am Nachmittag selbst nach vielen Runden noch schnell", berichtet der Tagesschnellste, der sich noch nicht entschieden hat, wie es 2015 weitergeht. "Nach dem Sachsenring gibt es eine Pause. Das ist gut, um die Gedanken für die Zukunft zu sortieren. Bis dahin möchte ich mich auf die Forward-Maschine konzentrieren", so Espargaro.

Fotoquelle: FGlaenzel

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