MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.07.2014

Pol Espargaro: " Wollen so weit vorne wie möglich sein"

Pol Espargaro fühlt sich nach dem ersten Trainingstag noch nicht komplett wohl auf seiner Yamaha, hofft allerdings trotzdem auf ein gutes Qualifying am Samstag

Am Ende des Tages steht Pol Espargaro wieder einmal etwas im Schatten seines großen Bruders Aleix, der in beiden Freitags-Sessions jeweils die Bestzeit hingelegt hat. Doch auch Pol hofft auf dem Sachsenring auf ein gutes Ergebnis und träumt nach den Rängen vier und sieben am Freitag bereits von einem weiteren Start aus der ersten Reihe.

"Das Ziel ist ein Start von weit vorne. Danach müssen wir unser Ziel dann etwas nach unten verschieben, aber momentan wollen wir einfach so weit vorne wie möglich sein", erklärt der Tech-3-Pilot und ergänzt: "Wenn wir es in die erste Reihe schaffen wollen, dann wird es wirklich schwierig, aber wir wären dann sehr glücklich. Wenn das nicht geht, dann müssen wir halt um die dritte oder zweite Reihe kämpfen, denn es ist sehr wichtig, auf diesem engen Kurs weit vorne zu starten."

Allerdings weiß Espargaro, dass vor allem Dani Pedrosa und Valentino Rossi, die im zweiten Training nur die Ränge neun und zehn belegten, morgen vermutlich deutlich härtere Gegner sein werden: "Morgen werden sie sich sicher verbessern. Vale und Dani werden morgen fast so konkurrenzfähig wie Marquez sein. Unser Ziel wird es nicht sein, Pedrosa und Vale zu schlagen, denn morgen werden sie sehr stark sein."

"Unser Ziel wird es sein, einfach da zu sein und so weit vorne wie möglich zu landen, denn ich denke, dass wir hier nicht schlecht sind. Es war der erste Tag und da haben wir immer ein paar Probleme. Aber heute war es ziemlich gut. Unser Gefühl für das Motorrad ist gut, warum sollte ich morgen also keine gute Runde hinbekommen und vorne starten?", so der optimistische Spanier.

Allerdings ist man bei Tech 3 noch immer auf der Suche nach dem richtigen Setup. "Heute morgen waren wir in den ersten beiden Sektoren nicht schnell, dafür aber in den Sektoren drei und vier. Am Nachmittag änderte sich das alles und wir waren plötzlich in den Sektoren eins und zwei schnell. Vielleicht haben sich unsere Änderungen am Motorrad positiv auf diese Sektoren ausgewirkt, aber nicht auf die Sektoren drei und vier", verrät Espargaro.

"Trotzdem wissen wir, was wir morgen tun müssen, damit wir uns in allen Abschnitten verbessern. Wir werden sehen, was wir erreichen können", sagt der 23-Jährige und erklärt im Hinblick auf die Reifenwahl für das Rennen: "Das wissen wir noch nicht genau, denn wir hatten nicht viel Zeit zum Testen. Beim Hinterreifen gibt es eigentlich nur eine Option, aber vorne können wir uns vielleicht zwischen medium und hart entscheiden. Allerdings brauchen wir mehr Runden, um das zu verstehen. Wir müssen wissen, ob die Reifen das Rennen überstehen oder nicht. Wir brauchen einfach mehr Runden."

"In Assen fühlte ich mich wirklich wohl und ich kam einfacher auf eine gute Rundenzeit als hier. Hier muss ich ziemlich mit dem Motorrad kämpfen und muss viel mehr arbeiten. In Assen war es leichter", verrät Espargaro weiter und erklärt abschließend: "Es sieht so aus, dass diese Strecke für Yamaha eher schwieriger ist, aber das sollte kein Problem sein, denn wir müssen unser Bike hier einfach verbessern."

Fotoquelle: Tech 3

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