MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.07.2014

Rossi: "Bin ein bisschen besorgt"

Kein wunschgemäßer Auftakt am Sachsenring: Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi wird im zweiten Freien Training nur Zehnter und hadert mit den Reifen

Nach einem vielversprechenden Auftakt im ersten Freien Training tat sich Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi am Nachmittag schwer, Verbesserungen zu erzielen. Der Sachsenring zählt nicht zu den Lieblingsstrecken des Italieners. "Unterm Strich bin ich nicht zufrieden", hält Rossi nach den beiden ersten Trainings fest. In der kombinierten Zeitenliste rutschte der Publikumsliebling am Nachmittag bis auf die sechste Position ab.

"Es ist schade, dass ich meine Zeit vom Vormittag nicht verbessern konnte. Am Morgen hatte ich ein gutes Training. Ich war Dritter und hatte ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad. Doch am Nachmittag fanden wir bei den höheren Temperaturen kein passendes Setup für den extraharten Vorderreifen", schildert Rossi. "Das Motorrad ließ sich nicht mehr so gut einlenken und untersteuerte."

"Ich hatte Schwierigkeiten und war nicht schnell genug. Ich bin ein bisschen besorgt, vor allem für Samstagvormittag. Wir müssen uns verbessern und dieses Problem verstehen. Samstag ist ein wichtiger Tag, vor allem am Nachmittag", bemerkt der WM-Zweite. "Wir müssen versuchen, eine Spitzenposition zu erreichen und das Setup mit den harten Reifen zu verbessern."

Im Gegensatz zum Rennwochenende in Assen erhielt Rossi zwei Sätze vom neuen Auspuff, der für ein besseres Ansprechverhalten sorgt. "Ich habe an diesem Wochenende den neuen Auspuff in doppelter Ausführung. Ich mag ihn. Der Unterschied ist nicht besonders groß, doch dadurch ist das Ansprechverhalten sanfter", berichtet Rossi, der in Assen auf den konventionellen Auspuff vertraute.

Die Vorderreifen hingegen sorgen für Kopfzerbrechen. "Es gibt drei verschiedene Mischungen. Die harte Mischung konnten wir heute nicht verwenden, weil wir nur drei Exemplare davon haben. Wir mussten den extraharten Vorderreifen verwenden. Doch damit hatte ich große Schwierigkeiten", erklärt der MotoGP-Routinier, der bei sich die Schuld sucht. "Jorge verwendete auch den extraharten Vorderreifen, war aber schneller. Deswegen müssen wir uns für morgen steigern."

Im Vergleich zum Vorjahr kann Rossi die Gänge mit dem Seamless-Getriebe sortieren. Besonders am Sachsenring ist das ein klarer Vorteil: "Ich kann dadurch tiefer in die Kurven hineinbremsen. Man kann die Motorbremse besser nutzen. Die Kraft wird durch das Seamless-Getriebe besser zwischen dem Vorder- und dem Hinterrad verteilt. Im vergangenen Jahr konzentrierte sich das mehr aufs Vorderrad."

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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