MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.07.2014

Marquez: "Sturz war meine Schuld"

Marc Marquez stürzt im ersten Training auf dem Sachsenring durch einen kleinen Fahrfehler - Abgesehen von Nackenschmerzen blieb er unverletzt

Vorjahressieger Marc Marquez sorgte im ersten Freien Training auf dem Sachsenring für eine Schrecksekunde. Der Spanier stürzte spektakulär von seiner Honda, blieb aber unverletzt. Marquez schnappte sich das Ersatzmotorrad und beendete das Vormittagstraining auf dem sechsten Platz. Der Nachmittag verlief dann trotz einiger Regentropfen problemlos. Der Weltmeister steigerte sich und verpasste als Zweiter die Bestzeit von Aleix Espargaro (Forward-Yamaha) um lediglich 0,117 Sekunden.

Auffällig war, dass Marquez seine persönliche Bestzeit schon in der sechsten von insgesamt 20 Runden fuhr. Körperlich hat der Überflieger den Sturz rasch weggesteckt. "Ich habe starke Schmerzen im Nacken, doch beim Fahren ist es kein Problem", klärt Marquez auf. "Ich hielt mich über den Tag mit meinem Physio warm. Ich konnte am Nachmittag viele Runden am Stück fahren und hatte einen guten Rhythmus. Jetzt wird es aber schlimmer und bereitet mir Schmerzen."

Trotzdem lässt er sich davon nicht bremsen: "Es wird für dieses Wochenende aber kein Problem sein. In manchen Kurven fühlt man den Nacken, aber es ist kein großes Problem." Es war ein seltsamer Highsider. Auch Marquez wurde davon überrascht. "Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, den Unfall zu verstehen. Auf den Daten sah man, dass es komplett meine Schuld war. Ich fuhr im zweiten Gang durch Kurve zwei. Ich muss den Schalthebel ganz leicht berührt haben."

"Das bekam ich gar nicht mit. Dadurch schaltete das Getriebe in den dritten Gang. In diesem Moment fuhr ich in voller Schräglage und war auf den Gangwechsel nicht vorbereitet. Als das Getriebe in den dritten Gang schaltete, flog ich per Highsider ab." Aufmerksame Beobachter sahen diesen entscheidenden Fehler in den Fernsehwiederholungen. Als Valentino Rossi die Bilder sah, wusste er sofort was geschehen war.

"Der Sturz war merkwürdig. Wenn man sich die TV-Wiederholung ansieht, dann hört man, wie der Gang eingelegt wird. Ich denke, dass er aus Versehen auf den Schalthebel kam", liegt Rossi mit seiner Vermutung richtig. "An dieser Stelle ist es schwierig, so vom Motorrad abzusteigen." Den turbulenten Tag beendete Marquez schließlich als Zweiter. An der Spitze lag sein Landsmann Espargaro.

Allerdings will Marquez nicht zu viel in die schnelle Runde seines Konkurrenten interpretieren: "Heute war er vorne, aber der Freitag ist immer etwas seltsam. Niemand hat neue Reifen aufgezogen. Er kann mit dem weicheren Reifen fahren und hat dadurch einen Vorteil. In der Open-Klasse ist er immer der Beste. Vielleicht findet er ein besseres Motorrad für die Zukunft."

Fotoquelle: Repsol

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