MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 12.07.2014

Lorenzo beklagt Probleme mit zweiten Reifensatz

Der Yamaha-Werkspilot muss am Sachsenring aus der zweiten Reihe starten, ist für das Rennen aber optimistisch: Renntempo sollte für Kampf um den Sieg ausreichen

Honda hat Yamaha im Qualifying zum Grand Prix am Sachsenring deutlich besiegt. Drei Hondas werden am Sonntag aus Reihe eins ins Rennen starten. Die beiden Yamaha-Werkspiloten müssen von den Startplätzen fünf und sechs ins Rennen gehen. Jorge Lorenzo konnte sich teamintern gegen Valentino Rossi durchsetzen und wurde im Q2 mit 0,571 Sekunden Rückstand Fünfter.

"Die Hondas sind ziemlich stark. Zudem sitzen ziemlich gute Fahrer auf den Hondas", bemerkt Lorenzo. 2Im Moment, besonders auf dieser Strecke, profitieren sie stärker von einem neuen Reifensatz. Durch den neuen Bridgestone-Reifen ist es schwieriger für uns, am Kurvenausgang mitzuhalten. Sobald ich etwas aggressiver ans Gas gehe, dreht das Hinterrad durch und ich verliere an Beschleunigung."

"Wenn man rund fährt, wie zum Beispiel im Rennen, dann ist es nicht so schlimm. Aber wenn ich aggressiver ans Gas gehe, verliere ich Traktion und kann nicht wie im Vorjahr attackieren", bedauert Lorenzo, der im Qualifying Probleme mit dem zweiten Hinterreifen hatte: "Heute war der zweite Reifensatz deutlich schlechter als der erste. Das war auch bei Valentino der Fall."

"Mit einem besseren Gefühl für die Reifen hätte ich vermutlich noch zwei Zehntelsekunden gefunden. Dann wäre ich Dritter gewesen. Die Pole-Position war heute so oder so außer Reichweite", gesteht der Spanier ehrlich. Für das Rennen ist der WM-Fünfte optimistischer. Im Training war Lorenzo bei allen Bedingungen schnell. "Ich denke, beim Renntempo sind wir etwas langsamer als Marc", grübelt er.

"Auch wenn sich Dani steigerte, sollten wir im Renntrimm die Zweitschnellsten sein. Viele Fahrer liegen eng beieinander. Es ist schade, dass wir nur aus der zweiten Reihe ins Rennen gehen. Aber die zweite Reihe ist besser als die dritte. Wir versuchen, einen guten Start abzuliefern und einen oder zwei Fahrer in der ersten Runde zu überholen", berichtet der Yamaha-Werkspilot.

Im vergangenen Jahr stürzte Lorenzo in Kurve zehn. In diesem Jahr hat er Probleme im letzten Sektor. Dafür macht er den Sturz aus dem Vorjahr aber nicht verantwortlich: "Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wo ich die Zeit verliere. Ich folge im Training keinem anderen Fahrern, um zu sehen, wo ich Zeit verliere. Deswegen weiß ich nicht, wo ich die Zeit verliere. Es kann aber sein, dass der letzte Sektor nicht mein stärkster ist", so Lorenzo.

Fotoquelle: Pacepix.com

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.