MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 12.07.2014

Marquez jubelt über Rundenrekord und hofft auf Sonne

Marc Marquez hat seine Konkurrenten am Sachsenring wieder einmal deklassiert und sich eindrucksvoll die Pole-Position gesichert - Er hofft auf ein trockenes Rennen

Marc Marquez ist auch am Sachsenring wieder einmal nicht zu stoppen. Am Freitagvormittag hatte der Spanier noch einen heftiger Sturz wegstecken müssen, doch selbst mit den daraus resultierenden Nackenschmerzen brannte der amtierende Weltmeister im Qualifying einen neuen Rundenrekord in den Asphalt und pulverisierte damit die von Casey Stoner aufgestellte Bestmarke aus dem Jahr 2008.

"Das Wochenende hat mit dem heftigen Sturz nicht gut begonnen, aber schon auf dem zweiten Motorrad fühlte ich mich dann sofort wohl", berichtet Marquez und ergänzt: "Heute war mein Rhythmus sehr gut und im vierten Training habe ich gemerkt, dass ich bereit war, um die Pole-Position zu kämpfen. Wir haben das sehr gut gemacht, denn es ist sehr wichtig, dass wir morgen aus der ersten Reihe starten. Hier ist das Überholen sehr schwierig, also ist es wichtig, einen guten Start hinzubekommen."

1:20.937 war am Ende die Zeit, die nicht nur zur Pole sondern eben auch zum Rundenrekord reichte. Marquez erinnert sich: "Schon im vierten Training bin ich auf gebrauchten Reifen eine 21.5 gefahren. Dann habe bereits darüber nachgedacht, dass vielleicht eine 20er-Zeit möglich wäre. Am Ende habe ich mich auf dem zweiten Reifen wohlgefühlt, es war alles perfekt und ich konnte den Rekord brechen."

Trotzdem erwartet der Spanier, dass es noch ein langer Weg bis zum neunten Sieg in Serie ist: "Die Zeiten liegen eng beieinander, denn es ist eine kurze Strecke. Es ist sehr schwierig, sehr viel schneller als die anderen zu sein. Am Anfang ist es daher schwieriger, eine Lücke herauszufahren, aber wenn die Reifen etwas abbauen, dann können wir versuchen, unseren Vorteil zu nutzen."

Und dann ist da ja noch das Wetter, das am Sachsenring gerne verrückt spielt. "Ehrlich gesagt habe ich mich kaum mit den Vorhersagen beschäftigt, denn hier ändert sich das Wetter ziemlich oft", berichtet Marquez und ergänzt: "Ich will nur keine gemischten Bedingungen haben, denn hier ist es noch schwieriger als in Assen, weil es noch schwieriger ist, die Reifen aufzuwärmen."

In Assen konnte aber auch der Regen den achten Saisonsieg des Spaniers nicht verhindern. Trotzdem will der amtierende Weltmeister, besonders nach seinem Sturz im ersten Freien Training, kein weiteres unnötiges Risiko eingehen und erklärt unmissverständlich: "Ich hoffe auf ein normales Rennen, denn Flag-to-Flag ist immer schwierig."

Fotoquelle: Repsol

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