MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 12.07.2014

Reifenfehler: Rossi bricht zweiten Versuch im Q2 ab

Valentino Rossi startet am Sachsenring aus der zweiten Reihe und schiebt den Honda-Piloten für das Rennen am Sonntag die Favoritenrolle zu

Die Yamaha-Piloten konnten im Qualifying am Sachsenring nicht verhindern, dass drei Honda-Piloten sich die erste Startreihe sicherten. Aleix Espargaro, Jorge Lorenzo und Valentino Rossi nehmen den Deutschland-Grand-Prix aus Reihe zwei in Angriff. Beide Yamaha-Werkspiloten beschwerten sich nach dem Q2 über Probleme mit den Hinterreifen. Sowohl bei Lorenzo als auch bei Rossi funktionierte der zweite Reifensatz nicht.

Mit Startplatz sechs war Rossi aber durchaus zufrieden: "Verglichen mit gestern lief es heute besser. Wir konnten das Setup der Maschine deutlich verbessern. Die Trainings waren nicht schlecht. Das Gefühl für die Maschine konnte verbessert werden. Wir verwendeten den mittleren Vorderreifen, der gut zu unserem Motorrad passt. Ich verbesserte mein Tempo und war konstant."

"Am Nachmittag wollten wir etwas probieren, doch es war leider nass und kalt. Einen Teil konnten wir dennoch erledigen", berichtet der MotoGP-Routinier. "Mit dem Startplatz in der zweiten Reihe bin ich ziemlich zufrieden. Die zweite Reihe ist die Voraussetzung für ein gutes Rennen. Auf diesem Kurs ist es schwierig, zu überholen. Es gibt nicht viel Stellen, wo das möglich ist."

"Es ist ein bisschen schade, dass ich mit dem zweiten Hinterreifen ein Problem hatte. Mit dem Reifen war etwas nicht in Ordnung", grübelt der Italiener, der die Bestzeit um 0,714 Sekunden verpasste. "Ich konnte nicht richtig ans Gas gehen. Der Reifen hatte überhaupt keine Haftung. Normalerweise kann man sich mit dem zweiten Reifen um zwei oder drei Zehntelsekunden steigern."

"Doch ich hatte Glück, dass meine erste Runde so gut war. Beim zweiten Versuch ging Aleix Espargaro an mir vorbei, doch das ist nicht so schlimm, da ich dennoch aus der zweiten Reihe starten werde", erklärt Rossi, der im Rennen aufs Podium fahren möchte. "Die beiden Werks-Hondas sind sehr schnell. Doch auch Bradl, der in der ersten Reihe steht, hat ein gutes Renntempo. Wenn wir auf das Podium fahren wollen, müssen wir uns morgen steigern."

Fotoquelle: Pacepix.com

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