MotoGP auf dem Sachsenring: Pre-Events

MotoGP 2014

— 13.07.2014

Dovizioso: Schrecksekunde beim Start aus der Boxengasse

Beim Start am Ausgang der Boxengasse vergisst Andrea Dovizioso, den Boxen-Limiter auszuschalten und wird später von Aleix Espargaro aufgehalten

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso beendete den Deutschland-Grand-Prix am Sachsenring auf Position acht. Der Italiener kam etwa 34 Sekunden hinter Sieger Marc Marquez ins Ziel und war hinter Pramac-Pilot Andrea Iannone, der starker Fünfter wurde, zweitbester Ducati-Pilot. Im Rennen lieferte sich Dovizioso einen unterhaltsamen Kampf mit Teamkollege Cal Crutchlow und setzte sich im teaminternen Duell durch.

"Wir sind nicht komplett zufrieden, weil mehr drin war", bemerkt "Dovi" nach dem Rennen am Sachsenring. Beim Start unterlief dem Routinier ein Gewohnheitsfehler: "Beim Motorradwechsel machte ich einen Fehler. Ich vergaß, den Geschwindigkeitsbegrenzer zu deaktivieren. Normalerweise deaktiviert sich der Limiter, sobald man den zweiten Gang einschaltet. Doch wir reihten uns am Ende der Boxengasse auf und ich vergaß, den Limiter auszuschalten."

"Ich startete mit der Launch-Control und bei 60 km/h wurde die Beschleunigung unterbrochen. Die anderen Fahrer zogen an mir vorbei. Ich habe einfach nicht daran gedacht", gesteht der WM-Vierte, der sich sein Rennen durch den Fehler erschwerte. "Es war ein schwieriger Start ins Rennen. Ich konnte mich aber ziemlich gut wieder nach vorne kämpfen."

Nach wenigen Runden kam es zu einem Duell mit Aleix Espargaro. Auf der halbnassen Strecke wollte Dovizioso den Forward-Pilot überholen. "Als ich auf Aleix auflief, verlor ich sehr viel Zeit. Es war schwierig, ihn zu überholen. Jedes Mal, als ich vorbeizog, konterte er direkt wieder. Dadurch verlor ich ziemlich viel Zeit", ärgert sich der Ducati-Werkspilot, der auf trockener Strecke chancenlos war: "Als der Kurs trocken war, fehlte mir das Tempo. Ich konnte Aleix nicht mehr halten."

In den finalen Runden kam es zu einem Dreikampf zwischen Dovizioso, Crutchlow und Pol Espargaro. Am Ende setzte sich Espargaro durch und verwies Dovizioso auf Position acht. Der Kampf mit Crutchlow bereitete Spaß: "Es war das erste Mal, dass ich mit ihm kämpfte. Es war interessant, seinen Fahrstil zu analysieren und zu sehen, was er mit der Ducati auf einer seiner Lieblingsstrecken anstellen kann. Es war ein unterhaltsamer Kampf", fasst er zusammen.

Fotoquelle: Pacepix.com

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