LCR-Boss Lucio Cecchinello im Gespräch mit HRC-Teamchef Livio Suppo

MotoGP 2014

— 15.07.2014

Cecchinello möchte bald Klarheit über zweite Maschine

Lucio Cecchinello wartet auf die Zusage von Sponsor CWM World und geht davon aus, dass die Open-Honda in der kommenden Saison konkurrenzfähiger sein wird

Nicht nur Stefan Bradls Zukunft bei LCR ist momentan unklar. Ebenfalls offen ist, ob Teamchef Lucio Cecchinello in der kommenden Saison beim bewährten Setup bleibt oder ein zweites Motorrad einsetzt. Der geschäftstüchtige Italiener liebäugelte schon für die Saison 2014 mit einer zweiten Maschine, konnte dieses Vorhaben aber nicht finanzieren. Dank Sponsor CWM World könnte dieser Traum aber bereits in der kommenden Saison realisiert werden.

Gegenüber 'Motor Cycle News' erklärt Cecchinello: "Wir befinden uns in Gesprächen mit unserem Titelsponsor vom Assen-Grand-Prix, um für das nächste Jahr ein großes Projekt zu starten. Momentan wird noch darüber diskutiert. Wenn CWM World dazustößt, werden wir mit zwei Fahrern antreten und nicht wie bisher mit einem." Durch das bestehende Reglement müsste sich Cecchinello aber mit einer Open-Maschine zufrieden geben.

"Jeder Hersteller darf nur vier Factory-Maschinen einsetzen. Das heißt, dass wir eine Factory- und eine Open-Maschine einsetzen würden", bestätigt der LCR-Teamchef, der davon ausgeht, dass die Honda RCV1000R in der kommenden Saison deutlich schlagkräftiger sein wird als es in der laufenden Saison der Fall ist. HRC plant, die Open-Maschine ebenfalls mit pneumatischen Ventilen auszurüsten, um sich weitere Blamagen zu ersparen.

"Die neue Open-Honda basiert auf der Factory-Maschine und verwendet die Magneti-Marelli-Software. Das Motorrad erhält pneumatische Ventile und ich denke, dass es sehr konkurrenzfähig sein wird. Der weiche Reifen macht die Sache interessant", bemerkt Cecchinello, der noch nicht sagen kann, wer auf den Maschinen sitzen wird. Nach der durchwachsenen ersten Saisonhälfte darf daran gezweifelt werden, ob er Bradl halten kann. HRC wünscht sich, dass Cecchinello nach drei Jahren auf ein neues Talent setzt.

"Wir haben noch nicht über die Fahrer gesprochen, weil es momentan noch keine Vertragsunterzeichnung gibt. Wenn das erledigt wurde, können wir über die verfügbaren Fahrer nachdenken", stellt der LCR-Teamchef klar, der bald einen konkreten Plan haben möchte, um den Verantwortlichen bei Honda Bescheid zu geben, ob er ein zweites Motorrad benötigt oder nicht.

Fotoquelle: FGlaenzel

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