Marc Marquez stürzte auch am zweiten Testtag in Brünn in Kurve fünf

MotoGP 2014

— 16.07.2014

Brünn: Honda testet Prototyp für 2015

Marc Marquez fährt beim Privattest in Brünn erstmals mit der neuen Honda für die kommende Saison - Der Spanier stürzt zudem erneut mit dem aktuellen Motorrad

Während der Großteil des MotoGP-Fahrerlagers nach dem Sachsenring den Urlaub antrat, machte sich das Honda-Werksteam auf die Reise nach Tschechien. Auf dem Automotodrom in Brünn finden von Dienstag bis Donnerstag Testfahrten mit Marc Marquez und Dani Pedrosa statt. Für Honda sind es drei wichtige Tage, denn es kommt auch der Prototyp für die kommende Saison zum Einsatz. Honda ist mit voller Mannstärke nach Brünn gefahren, denn inklusive Bridgestone stehen sieben Trucks im Fahrerlager.

Nach dem verregneten Dienstag starteten heute die Vorbereitungen für 2015. Zunächst fuhr Marquez mit seiner gewohnten RC213V und stürzte wie am Vortag in Kurve fünf. Der Weltmeister kehrte an die Box zurück und schwang sich in den Sattel des neuen Prototypen. Dieser ist durch das schwarze Karbon-Design einfach zu erkennen. Den beiden Werksfahrern steht in Brünn nur ein neuer Prototyp zur Verfügung. Marquez drehte gegen 11:30 Uhr die ersten Runden damit.

Bisher hatte Honda die Entwicklung mit Testfahrer Kousuke Akiyoshi in Japan vorangetrieben. Die Werksfahrer sollen nun die Fortschritte überprüfen. "Es ist ein vorgezogener Test, damit Honda mehr Zeit hat, um das Motorrad zu modifizieren", sagt Pedrosa gegenüber 'Motor Cycle News'. "Wenn das Motorrad neu ist, dann braucht man viel mehr Zeit für die Planung."

"Es ist immer gut, wenn man das Motorrad schon so früh im Jahr zur Verfügung hat. Wenn wir dann im Winter mit den Testfahrten beginnen, ist es bereit und man muss nicht wegen Kleinigkeiten anhalten." Pedrosa fuhr nach Marquez mit dem neuen Prototypen. Die ersten Wintertestfahrten beginnen direkt nach dem Saisonfinale in Valencia Mitte November. Es ist nicht ungewöhnlich, dass neue Motorräder schon so früh getestet werden. Die aktuelle RC213V wurde im vergangenen Juni zum ersten Mal von den Werksfahrern ausprobiert.

Fotoquelle: Repsol

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