Dominique Aegerter empfiehlt sich für einen Aufstieg in die MotoGP

MotoGP 2014

— 18.07.2014

MotoGP-Aufstieg: Tech 3 und Forward reizen Aegerter

Nach dem gelungenen MotoGP-Test mit Avintia und dem Moto2-Sieg am Sachsenring ist ein Aufstieg in die MotoGP das große Ziel für die kommende Saison

Die erste Saisonhälfte hätte für Dominique Aegerter nicht besser enden können. Der Schweizer verabschiedete sich mit einem Sieg in die Sommerpause. Zudem weiß der Schweizer, wie es sich anfühlt, eine MotoGP-Maschine zu bewegen. Nach dem Barcelona-Rennen testete Aegerter für Avintia die Open-Kawasaki. In der Moto2-Meisterschaft ist der Technomag-Pilot als WM-Vierter bester Suter-Pilot. Folgt in der kommenden Saison der Aufstieg in die MotoGP?

"Es ist ein Ziel und ein Traum", bemerkt er im Gespräch mit 'Crash.net'. "Ich habe beim Test bereits bewiesen, dass ich ein MotoGP-Motorrad fahren kann. Mein Manager und mein Team schauen sich die Möglichkeiten an. Ich hoffe, dass wir einen guten Vertrag für die kommende Saison aushandeln können. Wenn wir keinen guten Vertrag für die MotoGP bekommen, bleiben wir in der Moto2."

"Die vergangene Zeit war stressig. Ich konzentrierte mich auf die Rennen. In der Sommerpause werde ich mich mit meinem Manager unterhalten und schauen, ob wir Angebote haben", berichtet Aegerter, der nur mit der Chance auf konkurrenzfähiges Material aufsteigen möchte. "Es ist durch die Regeländerungen und die unterschiedlichen Motorräder momentan schwierig, in die MotoGP aufzusteigen. Man kann zum Beispiel nicht mit der Avintia-Maschine gewinnen. Es ist wichtiger geworden, ein gutes Motorrad zu haben."

"Es reicht nicht, einfach nur dabei zu sein. Man benötigt einen guten Vertrag oder sollte es andernfalls lieber lassen", stellt der Schweizer klar, der das Geschehen in der Königsklasse eng verfolgt: "Man kann zum Beispiel nicht mit Scott Reddings Motorrad gewinnen. Lediglich bei Teams wie Tech 3 oder Forward hat man die Chance, um Podestplätze zu kämpfen. Solch ein Motorrad suche ich."

"Doch allzu sehr möchte ich mich damit nicht beschäftigen, weil ich noch acht Rennen vor mir habe. Darum sollen sich mein Team und mein Manager kümmern. Mein Ziel ist es, die Moto2-Saison in den Top 3 zu beenden", unterstreicht der Suter-Pilot, der auf dem Weg ist, Landsmann Tom Lüthi in der Schweiz den Rang abzulaufen. "Da bin ich mir nicht sicher, weil Tom ein Weltmeister ist, während ich nur ein Grand-Prix-Sieger bin. Tom ist im Moment bekannter als ich, doch wenn ich weitere Siege hole, werde ich ihn überholen", erklärt Aegerter und hält fest: "Ich denke aber, dass ich der Schweizer bin, der die größten Partys feiert."

Fotoquelle: FGlaenzel

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