Andrea Dovizioso ist derzeit mit WM-Platz vier die Speerspitze von Ducati

MotoGP 2014

— 21.07.2014

Dovizioso glaubt an neues Ducati-Projekt

Der Italiener Andrea Dovizioso blickt der Zukunft bei Ducati positiv entgegen - Im nächsten Jahr soll das Werksteam konkurrenzfähiger sein

Andrea Dovizioso verlängerte seinen Vertrag mit Ducati um weitere zwei Jahre. Nach einer schwierigen Saison 2013 waren in den ersten neun Rennen deutliche Fortschritte zu sehen. Dovizioso fuhr in Le Mans in die erste Startreihe und eroberte in Austin und Assen Podestplätze. Im Hintergrund läuft die Entwicklung für 2015 auf Hochtouren. Es wird ein neues Motorrad aus der Feder von Luigi "Gigi" Dall'Igna geben. Dovizioso steht weiterhin hinter diesem Projekt und will in Zukunft die Früchte der harten Arbeit ernten.

Auch für Ducati war es wichtig, Dovizioso zu behalten, denn der Italiener ist seit eineinhalb Jahren klar der beste Fahrer des Teams. "Wir haben uns im Vertrag auf alle Details geeinigt und ich bin glücklich, dass ich bei Ducati bleiben werde. Dieses Projekt ist sehr positiv, weil wir im Vorjahr große Mühe hatten, uns aber in dieser Saison deutlich verbessert haben", sagt Dovizioso bei 'MotoGP.com'. "Vor allem im nächsten Jahr wird es ein neues Projekt geben."

"Die Zusammenarbeit mit Dall'Igna ist sehr gut und positiv. Ich glaube, dass wir im nächsten Jahr auf einem anderen Level starten werden." Dovizioso machte bisher alles richtig und war zur Stelle, als schnellere Fahrer Schwierigkeiten hatten. Auch beim "Flag-to-Flag"-Rennen in Assen nutzte der 28-Jährige die Chance, führte lange und musste sich nur Weltmeister Marc Marquez (Honda) beugen.

Der Blick auf den WM-Stand unterstreicht, dass Dovizioso die Gelegenheiten optimal nutzt. "Ich bin jetzt WM-Vierter. Das ist eine gute Position. Damit bin ich sehr zufrieden", freut er sich über den Zwischenstand. "Wir haben nicht den Speed für WM-Platz vier, aber ich konnte zweimal auf das Podest fahren und habe in zwei Rennen an der Spitze gekämpft. Das ist sehr gut. Trotzdem sind wir nicht so schnell, wie wir sein wollen. Es wird sicher nicht einfach werden, diesen Platz in der WM bis zum Ende zu halten, aber ich werde es versuchen."

Beim Grand Prix in Brünn Mitte August wird es eine neue Verkleidung an der GP14 geben. Später folgen in Aragon Veränderungen beim Chassis. Mit diesen Schritten will Ducati den Rennrückstand bis Saisonende auf zehn Sekunden verkürzen. Die großen Neuerungen folgen beim neuen Motorrad im nächsten Jahr. Die GP15 wird weiterhin über eine desmodromische Ventilsteuerung verfügen. Es wird ein V-Motor mit einem Zylinderbankwinkel von 90 Grad sein.

Fotoquelle: Ducati

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