Die Honda-Werksfahrer wollen die Siegesserie in Indinapolis ausbauen

MotoGP 2014

— 05.08.2014

Wer soll Honda in Indianapolis schlagen?

Der Honda-Werksteam reist als absoluter Top-Favorit zum Grand Prix von Indianapolis - Gelingt Marc Marquez im zehnten Rennen der zehnte Sieg?

Mit dem Großen Preis von Indianapolis kehrt die MotoGP aus am kommenden Wochenende aus ihrer Sommerpause zurück. Das Rennen auf dem legendären "Brickyard" markiert zugleich den Beginn der zweiten Saisonhälfte. Die beiden Honda-Werksfahrer Marc Marquez und Dani Pedrosa reisen mit breiter Brust in die USA. "Indy ist eine Strecke, auf der ich in den vergangenen Jahren immer gute Resultate erzielt haben, daher ist mein Ziel, um den Sieg zu kämpfen", sagt Pedrosa.

"Ich fühle mich erholt und bin bereit für die zweite Saisonhälfte", so Pedrosa. "Das starke Rennen in Deutschland und die Verkündung meiner Vertragsverlängerung vor der Sommerpause waren ein perfekter Ausklang der ersten Saisonhälfte." Auch Marquez nutzte die vierwöchige Pause seit dem Rennen am Sachsenring neben einem Test in Brünn, bei dem er und Pedrosa erstmals das 2015er-Motorrad gefahren waren, zur Erholung.

"Es war eine großartige Sommerpause. Ich habe mir die Zeit genommen und abgeschaltet, um die Batterien aufzuladen, habe aber auch trainiert, damit ich für die zweite Saisonhälfte bereit bin", so der 21-Jährige. "Ich hatte auch Zeit, um zu verarbeiten, was in dieser wunderbaren ersten neun Rennen passiert ist und möchte jetzt unbedingt in Indianapolis aufs Motorrad zurück."

Dort möchte Marquez, der bisher alle neun Saisonrennen gewonnen hat, seine Siegesserie weiter ausbauen. Und beim Blick auf die Statistik stellt sich die Frage, wer ihn daran hindern soll, denn in der vergangenen Jahren war Indianapolis eine absolute Honda-Strecke. Im Vorjahr gewann dort Marquez, 2012 und 2010 triumphierte Pedrosa und 2011 ging der Sieg an Casey Stoner. 2009 stand mit Jorge Lorenzo zuletzt ein Pilot eines anderes Herstellers ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Auch Marquez persönliche Bilanz in Indianapolis ist beeindruckend, denn sollte er das Rennen am Sonntag gewinnen, würde er im vierten Jahr in Folge in Indianapolis siegen, denn 2011 und 2012 gelang ihm das schon in der Moto2. "Ich mochte die Strecke immer und bin gespannt darauf, was sie verändert haben", sagt der amtierende und höchstwahrscheinlich auch zukünftige Weltmeister.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde der 4,170 Kilometer lange Kurs, der die Start- und Zielgerade des Ovalkurses mit einem Straßenkurs im Infield kombiniert, an einigen Stellen verändert. Der Abschnitt der Kurven eins bis vier, der bisher eine recht enge Haarnadelkurve enthielt, wurde etwas flüssiger gestaltet. Auch die Kurven 14 bis 16, die auf die Start- und Zielgerade führen, wurden entschärft. Zudem wurde das Infield neu asphaltiert.

"Natürlich müssen wir uns erst einmal das neue Streckenlayout anschauen", meint Pedrosa. "Es wird wichtig sein, dass ich mir mit meinem Team die Zeit nehme, um diese Veränderungen zu studieren und mich auf das Rennen vorbereite." Und auch Marquez erklärt: "Wir müssen vom ersten Training an aufmerksam sein und versuchen, so schnell wie möglich in unseren Rhythmus zu kommen."

Fotoquelle: Repsol

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