Indianapolis ist ein Härtetest für die MotoGP-Reifen von Bridgestone

MotoGP 2014

— 05.08.2014

Indianapolis-Grand-Prix: Bridgestone mag's hart

Da die Reifen in Indianapolis besonders gefordert werden, setzt Bridgestone auf härtere Mischungen und liefert einen asymmetrischen Hinterreifen

Wie die Teams, muss sich auch MotoGP-Reifenlieferant Bridgestone in diesem Jahr beim Großen Preis von Indianapolis auf veränderte Bedingungen einstellen. Zum einen wurde das Infield neu asphaltiert, zum anderen wurden die Kurvenpassagen eins bis vier und zwölf bis 14 neu gestaltet. "Durch die Neuasphaltierung gibt es im Infield nun nur noch einen Typ von Asphalt, während es in den Vorjahren mehrere verschiedene Arten gab, was sich für die Fahrer in unterschiedlichen Grip-Verhältnissen widergespiegelt hat", sagt Shinji Aoki, Leiter der Entwicklungsabteilung von Bridgestone.

"Einige der Kurven wurden verändert, aber insgesamt behält die Strecke ihren ungewöhnlichen Charakter mit vielen langsamen Kurven", erwartet Aoki. Insgesamt ist der nun 4,170 Kilometer lange Kurs von Indianapolis eine Strecke, welche die Reifen vergleichsweise stark belastet. Deshalb setzt Bridgestone auf härtere Reifen und stellt den Teams Vorderrad-Slicks der Mischungen weich, Medium und hart zur Verfügung.

"Die Vorderrad-Slicks stammen aus dem härteren Bereich unserer Mischungen, um auf diesem Stopp-and-Go-Kurs maximale Haltbarkeit und Stabilität beim Bremsen zu gewährleisten", erklärt Aoki. Beim Hinterreifen muss Bridgestone auf die Tatsache reagieren, dass Indianapolis einer der wenigen Kurse ist, die gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden.

"Das Layout der Strecke belastet vor allem die linke Schulter des Reifens. Insbesondere in den Kurven zwölf bis 14 wird die linke Schulter des Hinterreifens sehr heiß", so Reifenmann Aoki. "Um Temperaturbeständigkeit und Haltbarkeit zu gewährleisten, stellen wir auf dieser Strecke einen asymmetrischen Hinterreifen mit einer härteren linken Schulter zur Verfügung."

Den Fahrern der Honda- und Yamaha-Factory-Motorräder stehen die Mischungen hart und Medium, den Ducati-Piloten sowie den Open-Fahrern die Mischungen Medium und weich zur Verfügung.

Fotoquelle: LCR-Honda

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