MotoGP in Indianapolis: Pre-Events

MotoGP 2014

— 08.08.2014

Neues Indy-Layout: Ein Vorteil für Yamaha?

Jorge Lorenzo wittert im neuen Indianapolis-Layout einen kleinen Vorteil für Yamaha - Marc Marquez glaubt ebenfalls, dass die Honda dort 2013 besser funktionierte

Das neue Indianapolis-Layout sorgt bei den Werkspiloten von Honda und Yamaha für unterschiedliche Gefühle. Zwar sind sich alle Fahrer einig, dass der neue Asphalt eine deutliche Verbesserung darstellt, allerdings glaubt Weltmeister Marc Marquez, dass das alte Layout seiner RC213V eher entgegengekommen ist. Jorge Lorenzo macht derweil Vorteile für die M1 aus.

"Ich mag den neuen Asphalt, er ist jetzt auf der ganzen Strecke gleich. In der Vergangenheit gab es drei verschiedene Arten von Asphalt", erklärt Lorenzo nach dem ersten Freien Training und ergänzt: "Es gibt definitiv weniger Bumps und dank des neuen Layouts macht die Strecke mehr Spaß. Außerdem passt sie jetzt besser zu unserem Motorrad, denn es gibt keine Kurven mehr, die im ersten Gang durchfahren werden."

Auch Teamkollege Valentino Rossi ist mit dem neuen Layout "sehr zufrieden, denn es ist definitiv eine Verbesserung. Es ist schneller und man kann das Motorrad jetzt einfacher fahren. Die beste und größte Verbesserung ist die neue Oberfläche, die sehr gut funktioniert. Es gibt jetzt viel mehr Grip als in den vergangenen Jahren und weniger Unebenheiten. Die Leute in Indy haben einen großartigen Job gemacht."

Rossi legte im ersten Training mit einer 1:34,535 die erste Bestzeit des Wochenendes hin und erklärt: "Die erste Sitzung lief gut, aber wir müssen uns weiter verbessern." Lorenzo landete auf Rang sechs und ergänzt: "Es war nicht einfach, die Pace nach einem Monat wiederzufinden, und ich hatte ein paar Schwierigkeiten, aber ich bin mir sicher, dass die Dinge in den nächsten Trainings besser werden."

Honda noch mit Luft nach oben

Bei Honda lief es währenddessen noch nicht optimal. Marquez landete auf Rang fünf und berichtet: "Es war ein positiver Vormittag und nach den Ferien war es gut, wieder aufs Motorrad zu steigen. Es gab am Anfang der Sitzung ein paar nasse Stellen, aber die sind schnell abgetrocknet."

"Die neue Oberfläche ist der, die wir im vergangenen Jahr hatten, sehr ähnlich, aber es gibt weniger Unebenheiten und der Grip wird sich während des Wochenendes noch weiter verbessern. Vielleicht war das alte Layout für unser Motorrad besser. Die neuen Kurven machen die Runde etwas einfacher, die Geschwindigkeit ist jetzt höher und wir können am Kurvenausgang länger auf dem Gas bleiben."

Teamkollege Dani Pedrosa wurde sogar nur 16. und berichtet: "Die Strecke war ziemlich schmutzig und durch die neue Oberfläche haben die Reifen am Ende der Session ziemlich gelitten. Insgesamt ist die Strecke jetzt flacher, es gibt weniger Bumps als vorher, und wir müssen uns ansehen, welchen Hinterreifen wir verwenden können, denn der härtere Option-Reifen könnte wegen des neuen Asphalts eine Möglichkeit sein."

"Das Layout ist ziemlich anders, besonders die letzte Schikane, wo wir zuvor bremsen mussten, und jetzt müssen wir dort kaum noch vom Gas gehen. Wir müssen die Daten analysieren und sehen, welchen Einfluss diese Änderungen auf uns haben. Am Ende der Sitzung haben einige Fahrer einen neuen Hinterreifen aufgezogen,aber ich blieb auf dem gleichen, denn ich wusste, dass ich meine Rundenzeit nicht mehr verbessern konnte."

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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