MotoGP in Indianapolis: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.08.2014

Kampf der Briten: Crutchlow ringt Redding nieder

Scott Redding hat Cal Crutchlow in Indianapolis alles abverlangt - Am Ende hatte der Werkspilot zwar das bessere Ende für sich, Redding ist allerdings zufriedener

Mit dem Ausgang des Rennens hatten Cal Crutchlow und Scott Redding nichts zu tun. Weiter hinten im Feld lieferten sich die beiden allerdings einen harten Kampf um Position acht. Am Ende hatte Crutchlow das bessere Ende für sich, allerdings fuhr der Ducati-Pilot den Erwartungen wieder einmal deutlich hinterher, während Redding auf seiner Honda bester Open-Pilot war.

"Wenn mir jemand am Freitag den achten Platz angeboten hätte, dann hätte ich den genommen", sagt Crutchlow und ergänzt: "Natürlich ist es wieder einmal enttäuschend, so weit vom Sieger weg zu sein. Aber ich denke, dass wir nach meiner Operation einfach nur durch das Rennen kommen mussten." Am Ende fehlten Crutchlow fast 40 Sekunden auf Sieger Marc Marquez.

"Ich habe das Rennen beim Start und in den ersten zehn Runden verloren. Rückblickend denke ich, dass ich eine gute Pace hatte, aber ich machte zu viele Fehler", erklärt der Brite und ergänzt: "Wenn ich freie Bahn hatte, war ich konkurrenzfähig. Wenn Scott vorne war, fuhren wir 35.5, und wenn ich vorne war, dann fuhren wir 34.2. Scott ist in den Kurven wirklich stark gefahren, das hatte ich auch so erwartet. Wir waren bei der Beschleunigung etwas besser."

Besonders mit seinen Reifen war Crutchlow unzufrieden. "Wir hätten den harten Reifen verwendet, wenn wir die Möglichkeit dazu gehabt hätten", sagt der Ducati-Pilot, der beim Hinterreifen nur die Wahl zwischen den Optionen weich und medium hatte. Auf die Frage, für wie viele Runden der Medium-Reifen eine gute Performance geliefert habe, antwortet er: "Für eine."

Reddings Fazit fällt gegenüber 'motogp.com' deutlich positiver aus: "Ich blieb bis zum Ende an Cal dran. Wir kämpften etwas, aber verloren dadurch viel Zeit, da ich ihn überholte und er dann wieder mich. Nach jeder Geraden lag ich wieder etwas zurück, also pushte ich sehr hart, um an ihm dran zu bleiben. Ich musste zu Beginn jeder Geraden an seinem Hinterrad sein, denn wenn ich noch mehr Zeit verloren hätte, wäre es unmöglich gewesen, ihn wieder einzuholen."

Sein Ziel für den Rest der Saison ist klar: "Wir müssen konstant schneller als die anderen Hondas sein. Ich weiß, dass das auf anderen Strecken schwieriger sein wird, aber ich muss mich einfach voll reinhängen, so wie wir das an diesem Wochenende geschafft haben. In Brünn werden wir auch wieder so hart wie möglich pushen und danach kommt dann Silverstone, was einer meiner Lieblingskurse ist."

Fotoquelle: Ducati

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