MotoGP in Indianapolis: Pre-Events

MotoGP 2014

— 11.08.2014

Bradl: "Es war ein Rennunfall"

Stefan Bradl bewertet die Kollision mit Aleix Espargaro in Indianapolis als Rennunfall - Auch der Spanier hakt den Unfall ab

Stefan Bradl sammelte zum zweiten Mal in Folge keine WM-Punkte. Nach dem Desaster auf dem Sachsenring sah der Deutsche nun in Indianapolis nicht die Zielflagge. In der zwlften Runde kam es zu einem Unfall mit Aleix Espargaro, der in Bradls knftigem Team Forward fhrt. Bradl strzte in die Wiese, whrend sich seine LCR-Honda mehrfach berschlug und in Einzelteile zerlegte. Espargaro blieb auf seiner Yamaha sitzen, aber der hintere Hcker war stark beschdigt und auch fr den Spanier war der Grand Prix vorbei.

Beide blieben bei dem Zwischenfall unverletzt. "Es war fr uns ein enttuschender Sonntag. Mein Start war nicht berhmt, ziemlich hnlich wie bei den anderen Fahrern", berichtet Bradl. "Ich war in einer Gruppe mit Aleix und Pol Espargaro. Ich konnte sehen, dass ich in manchen Passagen schneller war, aber Aleix war in anderen Kurven schneller. Wir fuhren deshalb ein vergleichbares Tempo." Bei einem berholversuch kam es schlielich zur Kollision.

"Am Ende der Geraden attackierte ich ihn, aber wir waren auf der gleichen Linie. Er lie die Bremse etwas los und machte die Tre zu. Ich traf ihn im Heck und wir beide strzten. Es war ein Rennunfall, der jedem passieren kann", bewertet Bradl den Unfall. Auch Espargaro hat den Unfall abgehakt: "Es war seltsam und es ist schade, dass ich Amerika mit null Punkten verlasse. Ich bremste fr Kurve eins und er hat mich sehr hart im Heck getroffen."

"Dann hatte ich Glck, denn ich blieb sitzen und fuhr ber die Wiese", schildert Espargaro den Zwischenfall. "Dann sah ich im Heck etwas merkwrdiges. Das Heck war zerstrt und streifte an meinem Hinterrad. So ist der Rennsport und das kann passieren. Jetzt muss ich in Brnn wieder um die Top 6 kmpfen." Bis dahin konnte Espargaro keine berraschung liefern und lag gemeinsam mit Bradl hinter Platz sieben.

"Es war ansonsten ein seltsames Rennen", seufzt der Spanier. "Die ersten Runden waren noch okay und ich kmpfte in der Gruppe, aber dann baute der Hinterreifen ab. Trotzdem sah ich vor mir die Spitze. Ich war also nicht so weit weg. Meine Pace war aber nicht perfekt. Vielleicht htte ich es in die Top 6 geschafft. Es ist natrlich schade, dass ich keine Punkte gesammelt habe."

Fotoquelle: FGlaenzel

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