Colin Edwards ging über zehn Jahre in der MotoGP an den Start

MotoGP 2014

— 11.08.2014

Edwards beendet MotoGP-Karriere

Routinier Colin Edwards verabschiedet sich in Indy von der MotoGP - Forward-Teamchef Giovanni Cuzari lobt die Leistungen des ehemaligen Superbike-Weltmeisters

Forward-Pilot Colin Edwards hat bei seinem Heimrennen in Indianapolis seinen vorgezogenen Rücktritt aus der MotoGP verkündet. Anstatt bis zum Saisonende für das Open-Team zu fahren, macht Edwards bereits ab Brünn Platz für Alex de Angelis. Lediglich Wildcard-Teilnahmen in Silverstone und Valencia lässt der 40-Jährige offen. Seit der Saison 2003 ging Edwards in der Königsklasse an den Start und nahm an 196 Grand Prix teil.

"Es war ein tolles Wochenende hier in Indy, bei dem ich von meiner Familie, meinen Freunden und dem Team wunderbar unterstützt wurde", blickt der "Texas Tornado" auf den letzten Heim-Grand-Prix seiner Karriere zurück. Ob der in Silverstone und Valencia fahren wird, weiß Edwards noch nicht genau: "Ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, wie viele Rennen ich bis zum Ende der Saison noch fahren werde, doch sicher werde ich in Silverstone sein - egal ob ich fahre oder nicht. Dort habe ich viele Fans und deshalb kann ich dieses Wochenende nicht verpassen."

"Ich denke über meine Zukunft nach, über die verschiedenen Möglichkeiten. Ich bin froh und freue mich auf den zweiten Teil meines Lebens", so der US-Amerikaner. Forward-Teamchef Giovanni Cuzari lobt die Leistungen des 40-Jährigen, der das Team durch seine Erfahrung nach vorne brachte: "Ich möchte Colin Edwards für alles danken, was er für unser Team vollbracht hat. Unser MotoGP-Abenteuer begann dank ihm."

"Er ist zweimaliger Superbike-Weltmeister und ein erfolgreicher MotoGP-Pilot. Er ließ sich auf die Herausforderung ein und startete mit uns das CRT-Projekt", erinnert sich Cuzari an die Saison 2012, der man anfangs mit der Suter-BMW gute Ergebnisse einfuhr. "Er fuhr die allererste Pole-Position ein und gewann 2012 in Katar das Debütrennen der neuen Klasse. Von da an wuchsen wir konstant weiter und verbesserten unsere Ergebnisse."

Und auch beim Wechsel zum Kunden-Angebot von Yamaha hatte Edwards einen gewissen Anteil: "Auf Grund seiner Erfahrung wählten wir im vergangenen Jahr das beste Paket im Feld und fuhren zusammen in der Open-Kategorie. Sein Mitwirken war entscheidend. Bisher konnten wir acht der zehn Rennen für uns entscheiden", erklärt Cuzari zufrieden. "Wir werden Colin noch einmal wiedersehen, wenn er als Wildcard-Starter fährt. Er wird immer ein Teil der Forward-Familie sein. Ich möchte Colin noch einmal danken. Er ist ein beeindruckender Fahrer und ein toller Kerl."

Fotoquelle: FGlaenzel

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