Broc Parkes hat in der laufenden Saison bereits sieben Punkte für PBM geholt

MotoGP 2014

— 12.08.2014

PBM beendet MotoGP-Engagement und rechnet mit Aprilia ab

Ende der Saison verkauft Paul Bird seine MotoGP-Startplätze an die IRTA und zieht sich in die Britische Meisterschaft zurück

Millionär Paul Bird hat sich mit dem Aufstieg in die MotoGP einen Traum erfüllt. Durch die CRT-Regel nutzte der britische Millionär Ende 2011 die Gunst der Stunde und bezog Material von Aprilia. Mit James Ellison feierte das Team überschaubare Erfolge. Später entwickelte das Team ein eigenes Chassis und weitete das Engagement auf zwei Motorräder aus. Doch seit der Einführung der Open-Regel hat PBM weiter an Boden verloren.

Bird zieht Ende der Saison den Stecker und verkauft seine beiden Startplätze an die Teamvereinigung IRTA. Der Brite überlässt die begehrten Startplätze bewusst nicht Aprilia. Für die laufende Saison erhoffte sich Bird Unterstützung aus Italien. Doch Aprilia ließ PBM zappeln und wird ab 2015 mit einem eigenen Team an den Start gehen. Aprilia hätte Bird sicher mehr Geld bieten können als die IRTA. Dennoch lässt sich der im Stolz gekränkte Brite nicht auf einen Deal ein.

"Weil sie sich lieber mit der Dorna unterhalten als mit mir. Außerdem haben sie uns in diesem Jahr null geholfen", begründet er im Gespräch mit der 'Speedweek'. "Sie haben uns Sachen für die letzte Saison versprochen, über den Winter erneut, dann für diese Saison. Passiert ist nichts", schimpft der PBM-Teamchef, der sich in der kommenden Saison auf die Britische Meisterschaft (BSB) konzentrieren möchte.

In der BSB möchte Bird sein Engagement weiter ausbauen und am liebsten mit zwei Herstellern zusammenarbeiten. "Es scheint, als ob ich mit einem weiteren Hersteller zusammenarbeite und zwei Teams mit unterschiedlichen Motorrädern betreibe, die vollkommen eigene Identitäten haben", erklärt er 'Motor Cycle News'. Broc Parkes und Michael Laverty möchte Bird mit in die BSB nehmen: "Ich würde Michael und Broc gern behalten. Broc würde mitkommen. Michael möchte lieber in der MotoGP bleiben, doch ich denke nicht, dass das realistisch ist."

Eine Rückkehr in die Superbike-Weltmeisterschaft schließt Bird kategorisch aus: "Ich würde mir eher eine Gabel in mein Auge stechen", bemerkt er. Und auch die Moto2 reizt ihn nicht: "Ich habe überhaupt kein Interesse an der Moto2. Ich sehe meine Zukunft in der BSB. Das macht mir Spaß. Dort wollen meine Sponsoren vertreten sein."

Fotoquelle: Pacepix.com

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