Dani Pedrosa mag Brünn, Marc Marquez ist kein Fan der flüssigen Strecke

MotoGP 2014

— 12.08.2014

Honda: Marquez und Pedrosa wollen vom Test profitieren

Auch in Brünn geht der Sieg nur über Marc Marquez - Teamkollege Dani Pedrosa hofft, wieder ein besseres Gefühl für seine RC213V zu erhalten

Durch den Sieg in Indianapolis kommen Marc Marquez und Honda ungeschlagen zur elften Station des diesjährigen MotoGP-Kalenders nach Brünn. Im Vergangenen Jahr gewann Marquez das Rennen in Tschechien. 2012 setzte sich der Spanier im Moto2-Rennen durch. Nach dem Rennen am Sachsenring testete die HRC-Crew auf dem flüssigen Kurs unweit der österreichischen Grenze die 2015er-Spezifikation der RC213V. Zudem erarbeitete sich das Team ein Grundsetup für den Tschchien-Grand-Prix.

Marquez hofft, durch den Test einen kleinen Vorsprung zu haben und rechnet mit starken Yamaha-Piloten. Zuerst einmal möchte sich der 21-Jährige aber vom Reisestress erholen: "Nach dem Rennen am Sonntag waren wir mit dem Team zum Abendessen. Am Montag reisten wir den kompletten Tag nach Europa. Brünn zählt nicht zu meinen Lieblingsstrecken, doch ich hatte dort in der Vergangenheit gute Ergebnisse."

"Wir haben hier vor einem Monat getestet. Auch wenn die Haftung zu diesem Zeitpunkt gering war, konnten wir einige Daten sammeln, die uns hoffentlich helfen werden. Jeder weiß, dass Yamaha hier in der Vergangenheit stark war. Wir müssen ab Freitag hart arbeiten, um uns für Sonntag in eine gute Ausgangslage zu bringen", berichtet der WM-Leader, der mit 250 Punkten nach Brünn reist und einen Vorsprung von 89 Punkten hat.

Teamkollege Dani Pedrosa ist momentan erster Verfolger von Marquez. Der langjährige Repsol-Honda-Pilot hat aber nur vier Punkte Vorsprung auf Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi. Brünn war für Pedrosa bisher ein gutes Pflaster. Der Spanier setzte sich vor zwei Jahren nach einem spannenden Kampf gegen Jorge Lorenzo durch. Zudem gewann er 2005 bei den 250ern und 2003 bei den 125ern.

"Brünn ist eine Strecke, die ich sehr mag. Ich bin dort in der Regel ziemlich gut. Ich freue mich sehr, dort zu fahren und wieder ein besseres Gefühl für das Motorrad zu erhalten. In Indianapolis lief es nicht besonders gut", grübelt Pedrosa. "Ich hoffe, dass ich das gute Gefühl erhalte, das ich beim Test vor der Sommerpause hatte, und dass wir vom Setup profitieren, das wir uns hier erarbeitet haben."

Fotoquelle: Repsol

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