Rossi und Lorenzo auf Augenhöhe: Reicht es, um Marquez abzufangen?

MotoGP 2014

— 13.08.2014

Yamaha hofft (mal wieder) auf den ersten Saisonsieg

Jorge Lorenzo und Valentino Rossi haben in Indianapolis mit den Plätzen zwei und drei Blut geleckt: Können sie Marc Marquez in Brünn herausfordern?

Zwar war gegen Honda-Pilot Marc Marquez auch beim Grand Prix von Indianapolis kein Kraut gewachsen, dennoch zeigte die direkte Konkurrenz von Yamaha einen vielversprechenden Start in die zweite Saisonhälfte. Valentino Rossi und Jorge Lorenzo fuhren in Indy beide aufs Podium. Rossi ist dank Platz drei wieder bis auf vier Punkte an den WM-Zweiten Dani Pedrosa (Honda) herangerückt. Lorenzo ist dank Platz zwei neuer WM-Vierter vor Andrea Dovizioso (Ducati).

Als nächste Station im MotoGP-Kalender steht der Grand Prix von Tschechien in Brünn auf dem Programm. Rossi hat auf der hügeligen Strecke bereits sieben Siege verteilt auf vier Klassen (125er, 250er, 500er und MotoGP) auf der Habenseite und geht mit hohen Erwartungen in das bevorstehende Rennwochenende.

"Ich mag den Kurs in Brünn sehr. In der Vergangenheit fuhr ich dort viele gute Rennen, aber zuletzt lief es nicht mehr ganz so toll. Wir müssen einfach das wiederholen, was wir in Indianapolis getan haben: Uns konzentrieren, Training für Training Kurve für Kurve alles richtig machen und alles geben, um mit Marc und Jorge zu kämpfen. Es wäre toll, wieder auf dem Podest zu stehen", so Rossi, der beim Grand Prix von Tschechien zuletzt im Jahr 2009 (Sieger) auf dem Treppchen stand.

Teamkollege Lorenzo, der in Tschechien Siege in der 125er-, der 250er- und der MotoGP-WM auf dem Konto hat, stand in den vergangenen beiden Jahren als Zweiter beziehungsweise Dritter auf dem Brünn-Podest und möchte auch am kommenden Sonntag wieder Champagner versprühen. "Ich glaube, in Brünn könnte es für uns ähnlich gut laufen wie in Mugello oder Montmelo", spricht der Spanier seine starken Auftritte bei den Grands Prix von Italien beziehungsweise Katalonien an.

So schließt Lorenzo seinen ersten Saisonsieg für Sonntag alles andere als aus: "Es wird schwierig, denn Marc ist auf allen Strecken recht konstant. Wir haben aber seit Barcelona einiges gefunden, das auch uns inzwischen konstanter auftreten lässt. Körperlich fühle ich mich gut. Vielleicht können wir ja in Brünn mit diesem Motorrad um den Sieg mitfahren. Um auch auf anderen Strecken konkurrenzfähiger zu sein, müssen wir aber noch ein paar Zehntelsekunden finden. So oder so werden wir bis zum Ende der Saison kämpfen."

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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