Ducati-Pilot Andrea Dovizioso konnte sich zuletzt in Indy gut in Szene setzen

MotoGP 2014

— 14.08.2014

Ducati: Brünn sollte der Desmosedici besser liegen als Indy

Die Ducati-Werkspiloten gehen mit großen Hoffnungen in das elfte Rennwochenende der Saison und werden von Testpilot Michele Pirro unterstützt

Nach dem die zweite Saisonhälfte am vergangenen Wochenende in Indianapolis begann, geht es direkt weiter. In Tschechien steht der elfte Lauf der Saison 2014 auf dem Plan. Der Kurs in Brünn ist bei den Fahrern beliebt. Die Ducati-Werkspiloten Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow standen bereits auf dem Podium. Crutchlow startete im vergangenen Jahr von der Pole-Position in den Grand Prix von Tschechien. Testpilot Michele Pirro wird das Werksteam zum fünften Mal in dieser Saison unterstützen.

"Brünn ist eine schöne, aber ziemlich schwierige Strecke, die sich stark von Indianapolis unterscheidet", analysiert Dovizioso, der in Indy lange Zeit in der Spitzengruppe mitmischte, später aber zurückfiel. Der Italiener ist gespannt, wie seine Desmosedici auf dem flüssigen Kurs in Brünn laufen wird: "Ich mag das Layout mit den Höhenunterschieden, auch wenn ich den Kurs nicht zu meinen Lieblingsstrecken zähle."

"Der Kurs hat ziemlich viele Geraden. Meiner Desmosedici mangelt es nach der Einführung der neuen Motorspezifikation in Indianapolis nicht an Leistung. Ich bin zuversichtlich, dass ich näher an den anderen Fahrern dran sein kann", so "Dovi". Teamkollege Crutchlow wird zum ersten und letzten Mal mit der Ducati in Brünn fahren. In der kommenden Saison wird der Brite für Lucio Cecchinellos LCR-Team an den Start gehen und eine Honda RC213V pilotieren.

"Ich freue mich auf Brünn. Es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich peile dort ein gutes Ergebnis an. Der Kurs sollte der Ducati besser liegen, weil es viele harte Beschleunigungszonen gibt, wo wir Zeit gutmachen können. Die GP14 ist auch beim Bremsen stark. In den Kurven müssen wir uns aber noch verbessern. Meine Jungs arbeiten hart daran", berichtet der ehemalige Tech-3-Yamaha-Pilot. "Ich freue mich, in Brünn mit ihnen zu arbeiten."

"Ich freue mich sehr, wieder zu fahren und an einem Grand Prix teilzunehmen", bemerkt Testpilot Pirro. "Ich habe hart trainiert und hoffe, dass ich den Ingenieuren helfen kann, indem ich Daten sammle. Gleichzeitig möchte ich möglichst nah an die Werksfahrer herankommen. Der Kurs in Brünn zählt nicht zu meinen Lieblingskursen, doch ich bin überzeugt, dass ich ein gutes Ergebnis erzielen kann."

Fotoquelle: Pacepix.com

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